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Schadenersatz für den Mieter / Wasserschaden / Dachausbau

17.08.2012 09:43 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund eines Dachausbaus / Dachaufstockung in einem Mehrfamilienhaus ist nach einem starken Unwetter die unter dem Dach liegende Wohnung aufgrund von Feutigkeit in allen Räumen unbewohnbar geworden. Auch an 3 weiteren normalen Regentagen, war durch die Bauleitung das Problem noch nicht im Griff und es kamm zu weiteren Schäden.

Das Dach wurde an ein Imobilienunternehmen verkauft, welches den Ausbau durch ein Architektengsbüro ausführen lässt. Dachausbau und Wohnung unter dem Dach sind seperate Eigentümer.

Die Bauleitung hat nach dem Schaden den Mietern schnelle Hilfe zugesagt, allerdings gibt es nach der Zusendung der Schadensaufstellung ( Möbel, Arbeitszeit für Wasserschöpfen / Schadensminderung, Schadenersatz für externe Unterkunft) keine Rückmeldung mehr vom Bauleiter und auch nicht vom Bauherrn.

Es gibt 1 Hauptmieter und 2 Untermieter

Die Wohnung ist für mindestens 4 Monate nicht bewohnbar

Der Bauleiter hatte für alle 3 eine Hotelunterkunft für bis zu 70 Euro pro Person nach dem Erstschaden in Aussicht gestellt.

Da ab Sept die Bewohner nicht mehr in den aktuellen Notunterkunften bleiben können, möchten Sie auf dieses Angebot zurückkommen.

Mietminderung = 100%

Es gibt 3 Versicherung: Gebäudeversicherung, Bauleistungsversicherung und Bauherrenhaftplicht, aber keine Hausratversicherung von den Mietern

Fragen:

- haben Hauptmieter und Untermieter die selben Anspruche

- Wie kann man den Bauleiter/Bauherrn in die Pflicht nehmen zu seinem Angeboten zu stehen.
(Kostenübernahmeverpflichtung vom Hotel unterschreiben, aber was tun wenn er dies nicht macht)

- wie kann man die Zahlung der sonstigen Schäden (Möbel usw) anfordern

Vielen Dank für Ihre Hilfe !!







-- Einsatz geändert am 17.08.2012 10:21:40

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

1) Hauptmieter und Untermieter haben dem Grund nach die gleichen Ansprüche. Der Höhe nach entsprechend Ihren eigenen Schäden. Bei Ansprüchen gegen den Vermieter muss der Hauptmieter die Ansprüche der Untermieter mit geltend machen, da die Untermieter gegen den Hauptmieter die Ansprüche stellen können. Bei Ansprüchen gegen Dritte Verursacher kann jeder seinen eigenen Anspruch geltend machen.

2) Sie sollten den Bauleiter/Bauherrn unter Fristsetzung (schriftlich, nachweislich) auffordern direkt die Reservierung und den Vertrag mit dem Hotel zu schließen. So muss das Hotel sich an den Bauherrn halten und Sie können auf Grund der vertraglichen Gestaltung nicht zur Zahlung herangezogen werden.

Des weiteren können Sie sich an die Versicherungen direkt zu wenden und um Zahlung bitten. Jedoch besteht kein durchsetzbarer Direktanspruch gegen die Versicherung, so dass Sie heir auf die Kulanz der Versicherung angewiesen sind. Auf Grund dessen, dass nicht bekannt ist, ob allein das Unwetter oder eine fehlerhafte Baustellensicherung oder ein anderer Fehler die Ursache war, kann ich nur empfehlen sich an alle Versicherungen zu wenden. Sofern der Fehler beim Bauherren lag, dann ist dessen Haftpflichtversicherung vorrangig zuständig.

Wenn die Verursacher sich zur Kostenübernahme weigern und Sie von der Versicherung auch keine Zahlung erhalten, dann bleibt Ihnen nur der gerichtliche Weg, gegebenenfalls im Rahmen einer einstweiligen Anordnung Ihre Ansprüche geltend zu machen.

3) Auch hier sollten Sie eine konkrete Aufstellung der Schäden und Bezifferung vornehmen und den Bauherren zur Zahlung unter Fristsetzung (schriftlich, nachweislich) auffordern bzw. dass er den Schaden seiner Versicherung meldet. Bei unbegründetem Ausbleiben der Zahlung bleibt Ihnen auch dann ebenso der gerichtlich Weg.

Hinsichtlich eines Vorgehens gegen die Versicherung darf ich auf Vorstehendes unter 2) verweisen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

Nachfrage vom Fragesteller 17.08.2012 | 10:56


Vielen Dank für die schnelle Antwort !!

Sollte der Bauherr die Fristen zb 10 Tage verstreichen lassen und man beauftragt einen Anwalt.

Sind hier wegen Verzug des Bauherrn dann diese Kosten von Ihm zu tragen ? evtl auch dann die Gerichtskosten ?

vielen Dank + Schöne Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.08.2012 | 11:06

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Ihre Nachfrge wie folgt beantworten:

Ja, 10 Tage ist eine angemessene Frist und danach können Sie einen Anwalt beauftragen.

Der Verursacher muss diese Kosten dann tragen, jedoch müssen, insbesondere Gerichtskosten, diese von Ihnen verauslagt werden.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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