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Schadenersatz bei geplatztem Grundstückskaufvertrag

14.12.2009 12:01 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Ich habe drei Grundstücke in Einzelverträgen verkauft. Der Käufer hat nicht gezahlt.Der Notar hat die Löschung der Auflassungsvormerkung beantragt.
a)Falls ich nach KO im Aussenverhältnis auch für die Notargebühren aufkommen muss, kann ich gegen den Käufer aus dem Kaufvertrag vorgehen (Titel) oder muss ich separat klagen ?
b)Da der Verkauf aller drei Grundstücke insgesamt günstiger war, habe ich ein vorheriges,höheres Angebot einen Kaufinteressenten für eines der Grundstücke ausgeschlagen. Ein Verkauf an diesen ist nun auch nicht mehr möglich. Kann ich die KP Differenz als Schadenersatz einklagen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


Ihre Schadensersatzansprüche werden Sie vermutlich seperat einklagen müssen. Zwar ist es theoretisch auch möglich, solche Ersatzansprüche im Kaufvertrag als Vertragsstrafe festzuhalten; allerdings wird dann eine sehr häufig nicht verwendete Einzelformulierung im Notarvertrag erforderlich sein. Ob dieses ausnahmsweise bei Ihnen der Fall ist, kann aber ohne Kenntnis und Prüfung des Vertrages nicht ernsthaft beantwortet werden; handelt es sich um einen "Standartkaufvertrag", werden Sie gesondert klagen müssen.



Auch ist es möglich, den Differenzbetrag als Schadensersatz einzuklagen, falls hier ein Verschulden des Käufers vorliegt. Dieses müsste ebenso weitergehend geprüft werden, da Ihre Sachverhaltsdarstellung dazu nichts hiergibt.

Möglich ist es aber dem Grunde nach. Aber auch hier kann es aufgrund des Notarvertrages zu Abweichungen kommen, was von der genauen Formulierung des Kaufvertrages abhängig ist.



Insgesamt werden Sie - da die beabsichtighten Ansprüche durchauch geltend gemacht werden können - nicht umhin kommen, den Vertrag genaustens prüfen zu lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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