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Schadenersatz bei beschädigten Möbel


25.07.2009 13:38 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Am 15.01.2009 wurde unsere neue Küche geliefert und montiert. durch einen Fehler bei der Montage wurde die Arbeitsplatte so beschädigt, dass sie ersetzt werden muss. Der Preis der Arbeitsplatte beläuft sich auf ca. € 1.300. Die Liefererfirma will die Platte auf ihre Kosten ersetzen Im September 2009 beziehen wir eine neue Wohnung, sodaß die alte
Arbeitsplatte in ihrem bisherigen Zuschnitt nicht mehr gebraucht wird.
Nunmehr weigert sich die Firma zum Ersatz mit der Begründung, dass sie nur zum Ersatz der alten Arbeitsplatte verpflichtet sei.
Eine Regulierung in Geld wurde strikte von ihr abgelehnt.

Nach meiner Ansicht müssen wir die Kosten für die neue Arbeitsplatte bezahlen, jedoch abzüglich des Werts (€ 1.300) der alten Platte.
Ist meine Auffassung richtig bzw. wie muss der Schaden reguliert werden?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Frage auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sofern die Arbeitsplatte durch eine fehlerhafte Montage beschädigt wurde, ist der Unternehmer verpflichtet, nach §§ 634, 635 BGB diesen Mangel nach seiner Wahl zu beseitigen oder ein neues Werk herzustellen.

Grundsätzlich beschränkt sich diese Nacherfüllung nur auf die mangelhafte Sache. Sofern die Arbeitsplatte auf Grund eines Umzuges im September 2009 für Sie nicht mehr verwendbar ist, geht dies nicht zu Lasten des Unternehmers, da dieses in Ihrem Verantwortungsbereich liegt.

Eine Nacherfüllung für den Unternehmer ist derzeit auch grundsätzlich noch möglich.

Ein Anspruch auf Zahlung des Geldbetrages Ihrerseits besteht nicht. Dies wäre nur dann der Fall, wenn der Unternehmer mit der Nacherfüllung nach Fristsetzung in Verzug geraten wäre, die Nacherfüllung verweigert oder wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen wäre.

Für ein Fehlschlagen der Nachbesserung liegen keine Angaben vor. Eine Verweigerung der Nacherfüllung lässt sich nicht erkennen, da der Unternehmer ja grundsätzlich die neue Arbeitsplatte herstellen will.

Für einen Verzug fehlen derzeit ebenfalls Anhaltspunkte.

Demzufolge steht Ihnen kein Zahlungsanspruch gegen den Unternehmer zu, sondern lediglich der Nacherfüllungsanspruch.

Da Ihrerseits kein Zahlungsanspruch besteht, können Sie auch nicht mit einer entsprechenden Rechnung des Unternehmers für die Herstellung einer neuen Arbeitsplatte für die neue Wohnung aufrechnen.

Aus diesen Gründen muss ich Ihnen bedauerlicherweise mitteilen, dass Ihre Rechtsauffassung nicht zutrifft und der Schaden unter den von Ihnen gemachten Angaben durch Nacherfüllung der alten Arbeitsplatte zu regulieren ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen dennoch einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.

Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen, sofern Sie der Nutzung dieser Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Eine weiterführende Vertretung zieht allerdings weitere Kosten nach sich. Im Fall einer Beauftragung würde ich den hier gezahlten Einsatz auf meine nachfolgenden Gebühren vollständig anrechnen.



Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt
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