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Schadenersatz bei Mobbing-Kündigung

12.03.2011 04:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


06:21

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich mich gegen Mobbing-Tatbestände gewehrt habe, hat sich mein Arbeitgeber mit dem/den Mobbern identifiziert und mich - zwischenzeitlich mehrfach - gekündigt.
Kündigungsschutzklagen sind anhängig und ich möchte nach Möglichkeit auch Schadensersatz gegen den/die beteiligten Kollegen und meinen Arbeitgeber wegen Mobbing geltend machen. Die Frage, inwieweit das aussichtsreich ist, entscheidet sich aber natürlich erst durch die Beweisaufnahme während bzw. das Ergebnis am Ende der Kündigungsschutzklagen. Diese werden sich noch mehrere Monate hinziehen.

In meinem Arbeitsvertrag gibt es eine einstufige dreimonatige Ausschlussfrist für Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und "solche, welchem mit diesem in Verbindung stehen".

Muss ich hier Fristen beachten oder reicht es aus, wenn ich nach Abschluss der anhängigen Klagen über Schadenersatzforderungen bzw. - klagen entscheide und auf welche Rechtsgrundlagen kann ich diese stützen ?




12.03.2011 | 05:26

Antwort

von


(1330)
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Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Nach der Entscheidung des BAG vom 16.05.2007, Az.: 8 AZR 709/06 "beginnt in Mobbing-Fällen die Ausschlussfrist wegen der systematischen, sich aus mehreren einzelnen Handlungen zusammensetzenden Verletzungshandlung regelmäßig erst mit der zeitlich letzten Mobbing-Handlung."

Da nach der Rechtsprechung des BAG vertragliche Ausschlussklauseln auch für Ansprüche wegen der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes gelten, sollten Sie diese Ansprüche auf jeden Fall innerhalb der Dreimonatsfrist nach der letzten Mobbinghandlung geltend machen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 12.03.2011 | 06:20

Sehr geehrter Herr Otto,

wenn Mobbing-Handlungen hinter dem Rücken des Betroffenen geschehen (z.B. üble Nachrede), beginnt die Frist dann mit dem Termin der Handlung oder mit dem Termin, an dem der Betroffene Kenntnis von diesen Vorgängen erlangt ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.03.2011 | 06:21

Mit Kenntniserlangung.

ANTWORT VON

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