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Schadenersatz - Spaßbieter auf Ebay in Anspruch nehmen

18.01.2006 19:33 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Wir handeln auf der Ebay Platform und sehen uns in verschärften Maße mit sogenannten "Spassbietern" konfrontiert.

D.h. Leute die in Auktionen Ware kaufen, diese aber nicht bezahlen (und natürlich auch nicht geschickt bekommen).

Wir möchten diese Leute gern in Schadenersatz nehmen wissen aber nicht genau in welcher Höhe.

1. Kann ich direkt angefallene Kosten (Ebay Einstellgebühren)

und

2. Entgangenen Gewinn geltend machen, und wenn ja in welcher Höhe.

Danke

Auch die eBay-"Auktion" stellt einen wirksamen Abschluß eines Kaufvertrags dar, so daß Ihnen in den geschilderten Fällen ein Schadensersatzanspruch zustehen kann.

Hierzu müssen Sie dem Spaßbieter eine Nachfrist zur Zahlung setzen. In dieser Nachfrist weisen Sie den Bieter darauf hin, daß Sie nach Ablauf der Frist von dem Vertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen werden.

Dieser Schadensersatz besteht zum einen aus den für eine neue Auktion anfallenden eBay-Gebühren, es sei denn, Sie erhalten die Gebühren für die Auktion mit dem Spaßbieter von eBay erstattet (eBay sieht hierfür ein entsprechendes Verfahren vor). Sollte bei einer erneuten Auktion von Ihnen nur ein geringerer Preis erzielt werden können, wäre die Differenz von dem Spaßbieter ebenfalls als Schadensersatz zu erstatten.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 19.01.2006 | 18:36

In vielen AGBs sind Formulierungen wie :

"Nichterfüllung des Vertrages

Stehen uns wegen Nichtabnahme des Kunden Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung zu, so können wir 15% der Auftragssumme vom Kunden als Schadenersatz verlangen. Der Kunde hat das Recht, uns einen niedrigeren Schaden nachzuweisen."


sind dies Vereinbarungen wirksam, können Sie rechtlich durchgesetzt werden oder gibt es bei "PauschalSchadensersätzen" Probleme.

Wir hatten an einen pauschalen Schadensersatz von 10,00 EURO pro "Spaßbieter" gedacht.

Könnte man einen Anspruch in dieser Höhe durchsetzen ?

Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.01.2006 | 09:14

In der von Ihnen beschriebenen Formulierung ist der von Ihnen angedachte Schadensersatz in Höhe von pauschal 10,- € zulässig.

Beachten Sie jedoch, dass Sie, wenn Sie AGB verwenden, diese insgesamt überprüfen lassen sollten.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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