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Schadenersatz - Kann ich vom Lieferanten nachträglich einen Schadenersatz im Falle einesVerstoßes fo


25.09.2007 11:24 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Betrifft:Geheimhaltungsvereinbarung
zwischen meinem Lieferanten und mir.Ich habe den Kunden zum Lieferanten gebracht. Die Werkzeuge, die zur Produktion notwendig waren, wurden von mir bezahlt. Das Geschäft entwickelt sich gut.
Jetzt erfuhr ich, dass der Hersteller aus welchem Grund auch immer einen anderen Großhändler bevorzugt und mir wahrscheinlich das Geschäft abnehmen will. Diese Info habe ich noch nicht offiziell
erhalten. Was kann ich tun, bzw. auf welches Recht kann ich mich
berufen. Kann ich nachträglich einen Schadenersatz im Falle eines
Verstoßes fordern?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Nach den vorliegenden Informationen, kommt es entscheiden darauf an, welche vertragliche Regelung Sie mit Ihrem Lieferanten mit welcher Dauer geschlossen haben.

Hierbei ist noch zu differenzieren, ob diese Regelung zwischen Ihnen und dem Lieferanten nur für den besagten Kunden oder für alle Kunden gilt.

Soweit eine vertragliche Regelung mit dem Lieferanten und Ihnen besteht, kann dieser sicher nicht ohne weiteres zu einem anderen Großhändler wechseln, zumal Sie entsprechende Vorleistungen im Hinblick auf das Werkzeug erbracht haben und soweit ich Sie richtig verstanden haben eine Vertrauchlichkeitsvereinbarung geschlossen haben. Entscheidend ist, ob die vertragliche Zusammenarbeit mit dem Lieferanten für eine bestimmte Dauer, für dieses Projekt oder für diesen Kunden geschlossen wurde.

Soweit der Lieferant entgegen den vertraglichen Regelungen aus dem Vertrag aussteigt und den von Ihnen gebrachten Kunden mitnimmt und mit einem anderen Großhändler zusammenarbeiten will, haben Sie einen Schadensersatzanspruch aus der vorzeitigen Beendigung des Vertrages.

Hilfreich wäre in diesem Fall sicherlich, wenn Sie das Gespräch mit Ihrem Lieferanten suchen und auf die vertragliche Bindung hinweisen. Jedoch sollte die vertragliche Konstellation vorher eingehend geprüft werden.

Ich hoffe Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick verschafft zu haben. Soweit möglich bitte ich bei einer entsprechenden Nachfrage, die vertragliche Grundlage mit dem Lieferanten (=Hersteller ?) darzulegen.

Bei Unklarheiten oder Nachfragen nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Für eine weitergehende Beratung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Nachfrage vom Fragesteller 25.09.2007 | 13:39

Vielen Dank für die rasche Antwort.Leider gibt es keine Vereinbarung und ich nehme an, damit auch kein generelles Recht für uns, oder ? Ich werde versuchen eine nachträglich Vereinbarung
zu organisieren. Gibt es eine Formel/Formulierun für den Fall,
dass Schadenersatz fällig wird. Durchschnittlicher Jahresumsatz ?
Vielen Dank vorab !

Ergänzung vom Anwalt 27.09.2007 | 00:00

Soweit der Lieferant eine solche Vereinbarung nachträglich akzeptiert, sollten Sie diese abschließen. Für neue Kunden, die Sie dem Lieferanten bringen, wäre es daher sinnvoll im Vorfeld eine entsprechende Vereinbarung zu treffen, die den Lieferanten an Sie bindet.

Für den Fall einer vorzeitigen Vertragsauflösung wäre sicherlich ein pauschaler Schadensersatz zu wählen, der sich zum einen an Ihrer Gewinnspanne und der Vertragslaufzeit orientiert.

Eine Formel gibt es hierfür nicht. So setzten beispielweise Automobilhändler 15 % als pauschalen Schadensersatz an, mit der Möglichkeit, daß ein konkreter Schaden nachgewiesen kann.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom
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