Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.892
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schadenersatz Empfänger gegen DHL


14.11.2016 04:57 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt



Guten Tag,
meine bei Ebay von privat gekaufte E-Gitarre ist auf dem Versandweg verschwunden. Nachforschungsauftrag wurde durch Absender beantragt und der Wert mit ca. 500,-€ per Kaufbelege nachgewiesen. Seriennummer der Gitarre ist bekannt, Strafanzeige wurde durch mich gegen Unbekannt erstattet.
Als Empfänger habe ich DHL zum Schadenersatz (per Mail und Einwurfeinschreiben, mit Bezug auf BGB und §421 HGB) aufgefordert. Da die Gitarre nur zwischen 2012 und 2014 gebaut wurde und im Handel nicht mehr erhältlich ist, ist mein Schaden höher als der durch den Absender nachgewiesene Wert. Durch Kauf einer vergleichbaren Gitarre und Umbau durch einen Gitarrenbauer würden Kosten i.H.v. ca. 1100,- entstehen.
DHL hat nun ca. 500,-€ an den Absender gezahlt.
Meine Schreiben wurden von DHL bisher ignoriert, obwohl ich darauf hingewiesen habe, dass dem Absender kein Schaden entstanden ist, sondern mein Eigentum verschollen ist und ich als Empfänger der Geschädigte bin.
Fragen:
1. Ist die Zahlung von DHL an den Absender für mich relevant?
2. Bedeutet Schadenersatz ausschließlich Ersatz des Zeitwertes oder wäre ein Ersatzkauf und Umbau durch einen Gitarrenbauer ebenfalls erfolgversprechend durchsetzbar?
Vielen Dank für Ihre Mühe!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Sie haben zwar auch einen Anspruch gegen DHL gemäß 421 HGB , jedoch hat DHL den Schaden bereits dem Verkäufer erstattet. Dieser hat aber keinen Schaden, denn er hat ja seinen Kaufpreis erhalten. Er müsste Ihnen nun die 500 € geben. Besser wäre es, er hätte Ihnen seinen Anspruch vorher abgetreten.
Die Höhe des Schadens bestimmt sich hier nach dem konkreten bezahlten Kaufpreis. DHL muss nicht weiter für geplante Umbauten etc. Haften.

Fordern Sie daher den Verkäufer auf, Ihnen den erstatteten Betrag zu geben. Anspruchsgrundlage ist hier eine Drittschadensliquidation aus dem zwischen Ihnen bestehenden Vertrag und ggf. ein bereicherungsrechtlicher Anspruch. Der Verkäufer hätte ja sonst den Kaufpreis doppelt erhalten. DHL ist nicht doppelt zur Zahlung verpflichtet.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 61168 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Frage wurde beantwortet. ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Er hat mir bestimmt geholfen, aber leider verstehe ich seine Antwort nicht wirklich. Sollte mein Chef das Weihnachtsgeld rückfordern wird es mir schwer fallen ihm klar zu machen , dass es nicht geht. ...
FRAGESTELLER