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Schadenersatz Auto

18.08.2006 12:48 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Vor 10 Monaten fuhr ein junger Mann in mein geparktes Auto und hing einen Zettel an die Scheibe mit seiner Handy-Nr. und dem Hinweis, dass er in mein Auto gefahren sei. Wir trafen uns dann und er versicherte mir vor meinem Kollegen, den Schaden beheben zu lassen. Weder Polizei noch Versicherung wurde verständigt. Ich habe mich auf ihn verlassen, da er mit zwei Kumpels kam, die angeblich auch noch Automechaniker waren. Leider geschah auf mehrere Anrufe hin nichts. Ich ging in eine Werkstatt und ließ mir einen Kostenvoranschlag machen. Der Schaden beläuft sich auf 2500 EUR. Da ich auf mehrere schriftlich Mahnungen über diese Summe auch nichts von ihm hörte, beantragte ich Mahnbescheid und dann Vollstreckungsbescheid.
Nun hat er sich einen Anwalt genommen und dieser hat Widerspruch gegen die gesamte Forderung eingelegt.
Leider weiß ich jetzt gar nicht, was ich machen soll.
Sollte ich mir auch einen Anwalt nehmen und mich auf ein Gerichtsverfahren einlassen? Oder mich selbst vor Gericht verteidigen?
Ist dieser Fall nicht eindeutig? Schließlich hat er ja zugegeben, den Schaden verursacht zu haben und ich hatte schon genug Kosten durch Mahnung/Inkasso/Mahnbescheid...

Vielen Dank für die Antwort!

MfG
T. Vetter
18.08.2006 | 12:55

Antwort

von


(1162)
Hauptstraße 16 a
25488 Holm
Tel: 04103/9236623
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Zu einem Gerichtsverfahren käme es nur, wenn der Antragsgegner gegen den Vollstreckungsbescheid innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zustellung Einspruch einlegt.
In diesem Fall müsste der Antragsgegner als Beklagter und nicht Sie als Kläger sich gegen die Klage verteidigen.
Nach Ihrer Schilderung ist der Fall indes eindeutig zu Ihren Gunsten zu sehen.

Ist Einspruchsfrist abgelaufen und der Vollstreckungsbescheid damit rechtskräftig wären Sie im Besitz eines Titels, mit dem Sie die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner einleiten könnten.

Bei dem Amtsgericht Ihres Wohnortes können Sie dann einen Gerichtsvollzieher mit der Vollstreckung beauftragen. Anwaltliche Hilfe ist insoweit nicht unbedingt nötig.

Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechsanwalt -


Rechtsanwalt Karlheinz Roth

ANTWORT VON

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