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Schadenersatz, Aufrechnung, außergerichltiche Einigung

| 05.01.2018 13:53 |
Preis: 25,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


15:31

Zusammenfassung: Stellungnahme zur Ablehnung der Beweisfunktion eines Telefonats

Hallo,
in einem bisherigen außergerichtlichen Streit, fordere ich einen Betrag für die Anmietung eines Mietgegenstandes, ca. 1.000€
Die Gegenpartei fordert Schadenersatz weil Sie den Gegenstand bei Anlieferung wegen Mängel nicht nutzen konnte angeblich und musste kurzfristig woanders mieten für 3.000€. Sie fordert die Differenz von 2.000€.
Ich habe ihr deutlich gemacht, dass der Schadenersatz in vollem Umfang nicht geltend gemacht wird, und ich mich trotz Anerkennung einer rechtlichen Verpflichtung bereit erkläre von meinen geforderten1.000€ außergerichtlich 500€ einlasse.
Für beide Parteien ist der Ausgang sagen wir 50:50. Die Gegenpartei hat bisher im Schriftverkehr sagen wir mal keine Chancen, beruft sich also auf frei erfundene Zeugenausagen.
Nun hat die Gegenpartei mir angeboten kurz über die ganze Sache telefonisch zu sprechen.
Da ich lediglich im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung lediglich als Partei vernommen wenn kann, die Gegenpartei jedoch als Zeuge fungieren kann, wäre dies für mich von Rechtsnachteil, da die Gegenpartei im Nachhinein ja wieder etwas frei erfinden kann, was ich am Telefon gesagt haben soll.
Ich möchte vor dem Telefonat irgendwie ein Schreiben verfassen, dass ich mich zu dem Sachverhalt nicht äußern werde und das Telefonat auch nicht als Beweiszwecke im Nachhinein dienen soll. Dies soll vorher schriftlich bestätigt werden. Es soll lediglich um die Höhe der Miete verhandelt werden. Gleichzeitig soll das Schreiben aber auch so ausdrückt sein, dass ich mich vor nichts verstecken will. Es geht lediglich um die Vermeidung des Rechtsnachteils aus diesem Gespräch (ich würde als Geschäftsinhaber nur als Partei vernommen werden, der Sachbearbeiter der Gegenpartei kann das Gespräch als Zeugnis verwenden).

Vielen Dank vorab
05.01.2018 | 14:57

Antwort

von


(82)
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50672 Köln
Tel: 0221 - 95279564
Web: http://www.wuebbe-rechtsanwalt.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Sie können das Schreiben gern abfassen und darin formulieren, dass Sie zu dem Sachverhalt telefonisch keine Auskünfte geben. Zur Einigung und wechselseitigen Rechtssicherheit sollten dazu Emails oder der Schriftverkehr gewählt werden. Ferner haben Sie die Möglichkeit, das Telefonat zusammenzufassen und den besprochenen Inhalt der Gegenseite als Email zukommen zu lassen mit der Bitte um Bestätigung.
So können Sie gefühlte Nachteile entkräften.

Zudem hat die Gegenseite nicht die Möglichkeit ein Telefonat als Beweis einzuführen. Natürlich kann jemand etwas über den Inhalt erzählen, aber ist der Beweis nicht durch einen Mitarbeiter zur vollsten Überzeugung erbracht der nicht gegen seinen Arbeitgeber aussagen wird. Zudem Sie die Aussagen ja auch bestreiten können.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

RA M. Wübbe (Köln)


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Nachfrage vom Fragesteller 05.01.2018 | 15:28

Und wenn er mich bei gesprächsbeginn höflich fragt ob ein weiterer Mitarbeiter mit zu hören darf und er den Lautsprecher anmachen darf. Wie soll ich das höflich verneinen und warum. Darf ich selbst ein diktier gerät laufen lassen in dem nur das aufgezeichnet wird was ich sage und als Beweis nehmen falls er irgendwelche lügen auftischt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.01.2018 | 15:31

Sehr geehrte Ratsuchende, sehr geehrter Ratsuchender,

es ist unmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Sie können jede Fragen bejahen oder verneinen. Dabei ist es unerheblich, ob es höflich ist oder nicht.
Einen Grund brauchen Sie nicht zu nennen.
Ein Diktiergerät dürfen Sie nicht ohne Zustimmung anstellen und mitschneiden. Hier besteht auch ein Beweisverwertungsverbot, wenn Sie es trotzdem machen.

Beste Grüße,

RA Wübbe


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Bewertung des Fragestellers 05.01.2018 | 16:47

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