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Schaden durch Reparatur

15.07.2014 15:07 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Der Geschirrspüler (von 2006) aktivierte seinen Aquastopp. Der daraufhin bestellte Monteur stellte einen defekten Schlauch fest. Beimzweiten Besuch wurde der Schlauch gewechselt und eine Undichtigkeit im Steigrohr festgestellt. Dieses wurde bestellt und beim dritten Besuch gewechselt. Beim ersten Spülvorgang meldete sich wieder der Warnton. Beim vierten Besuch wurde an der Pumpe etwas repariert. Beim Probelauf trat Wasser an einer angeblich ungewöhnlichen Stelle aus, traf auf die Elektronik und beschädigte diese total. Der Geschirrspüler hat nun einen Totalschaden. Der Monteur behauptet, dass dieser Wasseraustritt sehr ungewöhnlich gewesen sei und ihn kein Verschulden trifft. Außerdem könne diese Stelle schon vorher undicht gewesen sein. Er lehnt die Haftung ab.
Der Monteur bietet lediglich an, seine Reparaturen nicht in Rechnung zu stellen. Muss er für den Fehler bei der Reparatur haften und Schadensersatz für die Spülmaschine leisten? Wenn ja, in welcher Höhe? Muss er ein neues Gerät bezahlen?

Einsatz editiert am 15.07.2014 15:14:41

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

"Muss er für den Fehler bei der Reparatur haften und Schadensersatz für die Spülmaschine leisten? Wenn ja, in welcher Höhe? Muss er ein neues Gerät bezahlen?"

Sollte der Monteur einen Fehler gemacht haben, kommt eine Haftung dafür durchaus nach §§ 280 Abs. 1, Abs. 3, 281, 634 Nr. 4 BGB in Betracht.

Das Problem ist aber, dass Sie beweisbelastet sind, ob der Monteur wirklich einen Fehler gemacht hat. Das müsste im Zweifel ein Sachverständiger klären. Diesen müssten Sie vorfinanzieren.

Die Klärung dieser Frage dürfte den Restwert des Geschirrspülers bei weitem übersteigen.

Der Monteur wäre nämlich nicht verpflichtet, einen neuen Geschirrspüler zu bezahlen. Er müsste allenfalls den Wert des 8 Jahre alten Geschirrspülers ersetzen, § 249 Abs. 1 BGB. Im Schadensrecht gilt nämlich das Bereicherungsverbot, d.h. Sie sollen durch den Schadensersatz nicht besser stehen, als vor dem Schadensfall. Mit einem neuen Geschirrspüler stünden Sie aber besser, als mit einem 8 Jahre alten Geschirrspüler.

Sollte der Fehler tatsächlich höchst ungewöhnlich sein, kommt ein fehlendes Verschulden des Monteurs in Betracht. Dafür ist jedoch der Monteur beweisbelastet.

Das Angebot, die Reparatur nicht in Rechnung zu stellen, scheint mir zur Beilegung der Streitigkeit angemessen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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