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Schaden durch Küchenmontage

23.10.2019 17:27 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,
ich vermiete ein kleines Appartement. Meine Mieterin (seit 5,5 Jahren in der Wohnung) hat mich vergangene Woche darauf hingewiesen, dass sie in der Küche ein Feuchtigkeitsproblem in der Wand über einem Regal entdeckt hat. (Der Putz ist aufgeplatzt und bröckelt von der Wand) Ich habe das sofort der Hausverwaltung gemeldet, die wiederum eine Leckortungsfirma beauftrag haben. Diese hat dann heute die Küche teilweise abgebaut und durch ein größeres Loch in der Wand ein Heizungsrohr freigelegt. Das Heizungsrohr wurde ganz offensichtlich durch die Wand vom Küchenbauer (ein größeres Möbelhaus) bei der Montage der Küche angebohrt. Die Montage der Küche hat 2008 stattgefunden. Da die Schraube im Heizungsrohr steckte war das Leck nicht sehr groß und der Schaden ist leider erst jetzt (11 Jahre später) aufgetreten.
Wer muss nun hier für den Schaden aufkommen? Kann ich noch Schadensersatzansprüche an den Küchenbauer stellen?

23.10.2019 | 18:32

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


hier werden Sie leider den Schaden selbst tragen müssen, ggfs. besteht ein Anspruch, dass die Eigentümergemeinschaft den Schaden trägt.

Möglicherweise ist die beschädigte Leitung im Gemeineigentum, so dass dann - je nach Teilungserklärung und Schadensort - die Gemeinschaft über § 14 Zif. 4 WEG die Kosten tragen könnte


Den damaligen Küchenbauer werden Sie nicht in Anspruch nehmen können, denn spätestens nach zehn Jahren tritt die Verjährung immer ein, sofern es sich nicht um Ansprüche wegen Körper-, Gesundheits- und Freiheitsverletzungen handelt.

Auch dass Sie erst jetzt Kenntnis erlangt haben, spielt dabei dann keine Rolle, wobei es aber aucvh technisch verwunderlich ist, dass erst dann nach so langer Zeit der Schaden im Putz aufgetreten sein soll.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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