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Schaden durch Grenzbepflanzung

| 4. November 2010 10:49 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
vor 15 Jahren haben wir in NDS ein Haus gebaut. Links zum Nachbarn hin haben wir seinerzeit ein Gartenhäuschen nebst entsprechenden Zaun erstellt. Nun hat vor über 1 Jahr mein Nachbar direkt an unseren Zaun, wie auch an unser Gartenhaus Erde aufgeschüttet und eine Ligusterhecke gepflanzt. Wir können nun nicht mehr den Zaun und auch nicht mehr unser Gartenhaus rückseitig streichen. Zu allem Unglück ist seit der Heckenpflanzung unserer Gartenhaus regelmäßig unter Wasser. Klage haben wir beim zuständigen AG gestellt, bislang aber keinen Termin bekommen. Der Nachbar ist uneinsichtig und erklärte, er würde die Hecke so belassen. Auch schneidet er diese nicht zurück und läßt sie einfach so wuchern, was können wir tun, damit nicht noch mehr Schaden entsteht?! Wie weit muss er denn von unserem Zaun Abstand mit der Bepflanzung halten? leider kann unser Anwalt auch nichts weiter machen als auf den G.- Termin warten und das so sagt er kann dauern.
Für eine recht schnelle Antwort danken wir im voraus.

4. November 2010 | 11:23

Antwort

von


(2513)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
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Sehr geehrte Ratsuchende,


hier wird der Nachbar sehr wahrscheinlich nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung unterliegen:

Der einzuhaltende Grenzabstand in Niedersachsen beträgt

0 - 25 cm von der Grenze
keine Bepflanzung (Bäume und Sträucher) zulässig.

25 - 50 cm von der Grenze
Höhe von 1,2 m darf nicht überschritten werden.

50 - 75 cm von der Grenze
Höhe von 2,00 m darf nicht überschritten werden.


sofern es keine nachbarrechtliche Sondervereinbarung gibt. Überwuchs muss der Nachbar entfernen.


Auch bezüglich der Bodenerhöhung ist es so, das diese dann nicht zur "Bewässerung" des Nachbargrundstücks führen darf; der Nachbar hätte also Vorsorge (z.B. Drainage) treffen müssen, so dass Sie auch insoweit wohl gewinnen werden.



Das Problem ist der zeitliche Ablauf des Verfahrens, auf den der Rechtsanwalt wenig Einfluß nehmen kann.

Allerdings wäre es möglich, neben der bereits anhängigen Klage eine einstweilige Verfügung zu beantragen, wenn hier eine deutliche Verschlechterung zu befürchten ist und Ihnen der Ausgang des Hauptverfahrens nicht zuzumuten wäre.

Dieser Antrag muss aber ordnungsgemäß begründet werden und Sie müssten darlegen und glaubhaft machen, dass ein solcher Verfügungsgrund vorliegt.

Inwieweit dieses wirklich möglich ist, wenn Sie offenbar über Monate diesen Zustand hingenommen haben, lässt sich wirklich nur im Rahmen der Individualberatung klären - dieses sollten Sie mit dem Kollegen besprechen.


Ansonsten sollten Sie ständig die Zustand dokumentieren, da ggfs. auch Schadensersatzansprüche bestehen könnten, wenn dias Gartenhaus durch diese Zustände beschädigt wird.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


Bewertung des Fragestellers 4. November 2010 | 12:46

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Für so etwas ist eigentlich die Nachfrage, nicht die Bewertung angedacht.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 4. November 2010
3,6/5,0

mir hätten entsprechende Paragraphen sehr geholfen.


ANTWORT VON

(2513)

Damm 2
26135 Oldenburg
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