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Schaden durch Beratungsfehler und Kauf von Produkten zur Fußbodenbehandlung

18.06.2013 17:28 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


21:26

Nach einer Beratung in "dem" kompetenten Fachgeschäft am Ort habe ich einen Holzprotektor und ein farbiges Hartwachsöl (beides als Eigenmarken) gekauft, in Eigenarbeit 35 qm Boden fachgerecht geschliffen und die Produkte genau entsprechend der Beratung aufgetragen. Es hat nicht funktioniert, die Pigmente konnten nicht einziehen und bilden oben eine Schicht, die keine Verbindung zum Holz hat. Das Ergebnis ist ein Boden, der für den Gebrauch nicht belastbar ist und hässlich aussieht.

Weiterer Schaden ist entstanden: Renovierungsarbeiten in der Wohnung mussten gestoppt werden, Küchenmöbel müssen zwischengelagert werden. Ab Juli ist die Wohnung vermietet, die Mieterin müsste ins Hotel, wenn die Wohnung nicht fertig wäre.

Ich habe versucht eine schnelle und unbürokratische Lösung mit dem Besitzer des Fachmarktes zu erwirken: Er sollte Verantwortung für die Beratung und das daraus entstandene Ergebnis übernehmen. Erstattung des Kaufpreises und Abschleifen des Bodens war mein Vorschlag. Er zeigt sich zuerst zuvorkommend, sagt aber, dass er mit der süddeutschen Herstellerfirma verhandelt, die seiner Meinung nach für den Schaden zuständig sind. Sie hätten angegeben, dass man die beiden Produkte übereinander streichen könnte und auf dieser Grundlage hätte sein Mitarbeiter mich beraten.

Die Frist, die ich ihm schließlich für ein Gespräch für eine Lösung gesetzt hatte, ließ er nun vertreichen.

Um den Schaden zu begrenzen, wollen wir den Boden wieder selbst abschleifen und neu behandeln. Eine Architektin würde das jetzige Ergebnis dokumentieren. Ich hatte mich auch erkundigt, was ein Bausachverständiger kosten würde. Der Aufwand wäre bez. der Schadenhöhe m.E. zu groß.

Was sind rechtliche Grundlagen, wenn ich den Kaufpreis zurück verlangen, die Kosten (z.B. Stundensatz für Eigenleistung Neubehandlung des Bodens, sonstiger Mehraufwand) gelten machen möchte?

Solche grundsätzlichen Informationen und Einschätzungen wären jetzt sehr hilfreich für mich,
beste Grüße

18.06.2013 | 17:49

Antwort

von


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Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen im Rahmen einer Erstberatung wie folgt:

Sie haben ein Produkt gekauft, welches nach Ihrer Darstellung nicht die Eigenschaften aufgewiesen hat, die Ihnen anlässlich der Verkaufsberatung zugesichert worden sind.

Damit liegt ein Sachmangel im Sinne des § 434 BGB Ohr.

Nach § 437 BGB können Sie "nach den §§ 440, 280, 281, 283 und 311a Schadensersatz ... verlangen".

Voraussetzung ist, dass Sie dem Verkäufer Gelegenheit zur Nacherfüllung gegeben haben, die entweder fehlgeschlagen ist oder vom Verkäufer verweigert wird, vgl. dazu § 440 BGB .

Die oben dargestellten Paragraphen sind die von Ihnen nachgefragten Rechtsgrundlagen für die Geltendmachung Ihrer Ansprüche.


Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 18.06.2013 | 18:58

Vielen Dank für Ihre allgemeine information! Ich habe noch Fragen dazu, was das für meinen Fall bedeuten kann und ob ich es richtig verstehe.

Ein Sachmangel wäre aus der Anwendung der Produkte auf der Grundlage der Beratung entstanden. Ist das so?

Kann ich es dann so verstehen, dass ich das Abschleifen und eine Versiegelung als Beseitung des Mangels verlangen kann - eigentlich habe ich ja nur die Lacke gekauft?

Oder/und kann ich Schadenersatz fordern, z.B. der Aufwand, der durch das zweimalige Abschleifen und andere Kosten (Zwischenlagern der Möbel) entsteht?

Ich hatte dem Verkäufer schriftlich eine Frist gesetzt "ein Gespräch zur Schadenregulierung" zu führen, die verstrichen ist. In Telefonaten habe ich mehrfach gefordert, dass er kurzfristig den Boden abschleifen soll, um weitere Kosten zu vermeiden. Ist das eine Fristsetzung, so wie es das Gesetz meint? Kann ich jetzt selbst aktiv werden, wie beschrieben? Oder bedarf es noch einer Fristsetzung?

Eine Klärung wäre sehr hilfreich,
beste Grüße


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.06.2013 | 21:26

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich im Rahmen der Erstberatung keine umfassende anwaltliche Vertretung leisten kann, darf und möchte.

Ihre Fragen nach den Rechtsgrundlagen sind beantwortet. Ihre Nachfragen zielen weiterführend auf eine konkrete Lösung Ihres Falles ab, was über eine Erstberatung hinausgeht.

Zudem würde diese Tätigkeit weitergehende Informationen bedingen, die bislang nicht vorliegen.

Ich stehe natürlich gerne im Rahmen eines Mandates zur Verfügung, Ihre Interessen wahrzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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