Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
499.757
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schaden durch Aufteilungsbescheid

22.02.2018 19:59 |
Preis: 50,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte Anwälte.

Meine Frau und ich haben uns Mitte 2017 getrennt.
Für das Jahr 2016 kam der Steuerbescheid (Zusammenveranlagung) mit einer Nachzahlung in Höhe von über 800€.
2016 haben meine Frau und ich noch zusammen gelebt, beide berufstätig (ich vollzeit, sie teilzeit) und hatten Steuerklassen 3 & 5.
Die Nachzahlung hätte ich voll übernommen und für mich wäre die Sache erledigt.
Meine Frau hat aber einen Aufteilungsbescheid beantragt.
In dem steht jetzt, dass meine (Ex)Frau fiktiv 1.600€ wieder bekommt und ich dem FA eine Nachzahlung in Höhe von 2.500€ schulde.

Dadurch hat mir meine (Ex)Frau einen finanzielle Schaden zugefügt.
Kann ich dagegen angehen? Bzw. von ihr einen Teil einfordern?

Vielen Dank im Voraus.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Guten Abend,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Gegenüber dem Finanzamt haben Sie keine Ansprüche, das das Finanzamt an den Aufteilungsantrag Ihrer Frau gebunden war.

Im Innenverhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Frau können jedoch Ausgleichsansprüche bestehen, weil im Grundsatz jeder Ehepartner den Steueranteil zu tragen bzw. erstattet zu bekommen hat, in dem er mit seinem Einkommen zu der Gesamtsteuerschuld beigetragen hat.

Sie müssen also ermitteln, in welchem Verhältnis Ihnen beiden die Steuererstattung zusteht.
Dazu muss zunächst ermittelt werden, in welchem Verhältnis Sie und Ihre Frau bei einer fiktiven getrennten Veranlagung Steuer zu entrichten gehabt hätten.

Danach muss die tatsächlich festgesetzte Steuer ins gleiche Verhältnis gesetzt werden wie das Verhältnis der Steuerlast bei einer fiktiven getrennten Veranlagung.

Durch Abzug der tatsächlich jeweils geleisteten Steuern von dem Betrag der festgesetzten Steuern, die in entsprechendem Verhältnis aufgeteilt wurden, erhalten Sie die jeweiligen Anteile von Ihnen und Ihrer Frau an der Steuererstattung.

Wenn sich dabei, was zu erwarten ist, ein Ausgleichsanspruch zu Ihren Gunsten gegen Ihre Frau ergibt, können Sie diesen Betrag im Wege der ungerechtfertigten Bereicherung von Ihrer Frau verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

Neu

Darf's noch eine Frage mehr sein?

Viele oder regelmäßige Fragen? Mit der Frag-einen-Anwalt.de Flatrate unbegrenzt Fragen stellen.
Sie haben ein Problem, von dem Sie wissen, dass noch mehr Fragen kommen? Sie sind Handwerker, Arzt, Freiberufler oder Gründer? Dann sollten Sie sich das mal näher anschauen.
Details anschauen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64106 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Rechtsanwalt war sehr Kompetent! Er hat mir sehr geholfen. Ich kann ihn nur weiter empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles war für mich in Ordnung. Schnell und in einer verständlichen Ausdrucksart. Super - so soll es sein. Danke ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde ausführlich beantwortet und es wurde eine neue Möglichkeit aufgezeigt, diesen "Fall" evtl zu lösen. Vielen Dank dafür ...
FRAGESTELLER