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Schaden bei Hilfeleistung


01.02.2007 19:37 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Hallo ich habe am 16.12.2006 der Tochter und ihrem Mann von Bekanten geholfen den Rest einer Einbauküche aufzubauen, zu dem Zeitpunkt zu dem ich gekommen bin war der größte Teil der Küche schon aufgestellt. Zum Schluss der Arbeiten habe ich gesehen wie der Mann das Ceran-Kochfeld was Schräg in der Arbeitsplatte Fest saß versucht hat aus der Arbeitsplatte zu bekommen da er (nicht ich) die Arbeitsplatte zu klein ausgeschnitten hatte. Ich wollte ihm helfen das Kochfeld heraus zubekommen, wobei es mir Kaputt ging. Jetzt behauptet er das er und sein schwiegervater mir gesagt hätten ich sollte meine Finger davon lassen. Dies habe ich aber zumindest nicht gehört. Und er war zum Zeitpunkt des Zerbrechens auch noch am Ceranfeld am Rausholen. Was nicht heißen soll das es nicht mir kaputt gegangen ist, es ist an der stelle gebrochen wo ich war nicht an seiner Seite. Jetzt verlangt er von mir das ich 599.- Euro bezahle (das Alte hat 549.- Euro gekostet und war 1 1/2 Jahre alt). Muss ich das Bezahlen, da gibt es doch im BGB den § über den Haftungsausschluss bei Freundschaftsdiensten. Und wenn ja muss ich 549.- oder 599.- Euro bezahlen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,
ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Sollten sie Ihre Hilfe angeboten haben ohne ein Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung dafür zu verlangen, so handelt es sich um ein reines Gefälligkeitsverhältnis.
In diesem Fall geht die Rechtsprechung davon aus, dass für solch ein Gefälligkeitsverhältnis ein stillschweigender Haftungsausschluss für leichte Fahrlässigkeit gegeben ist.
Folglich würden Sie nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz handeln.

Grobe Fahrlässigkeit ist gegeben, wenn die Sorgfalt in besonders hohem Maße missachtet wurde. d.h., wenn die Anforderungen an die Sorgfalt jedem anderen in der Situation des Betroffenen ohne weiteres aufgefallen wären.
Wie sich die Sache genau zugetragen hat, ist mir nicht bekannt. Sollten Sie aber nur leicht fahrlässig gehandelt haben, so haften Sie für den Schaden nicht.
Liegt grobe Fahrlässigkeit vor, so müssten Sie tatsächlich den Schaden ersetzen. Dabei soll der Geschädigte nicht über den Ersatz des ihm entstandenen Schadens hinaus bereichert werden.
Leider versteh ich Ihre Ausführung zu den Kosten nicht ganz. Haben Sie ein neue Ceranfeld kaputt gemacht. So müssten Sie 599 bezahlen. Ist das Alte kaputt gegangen dann 549 €.


Ergänzend möchte ich auf folgendes hinweisen. Meine Auskunft umfasst wesentliche Gesichtspunkte die im geschilderten Fall allgemein zu beachten sind. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem ganz anderen Ergebnis führen können. Deshalb sind verbindliche Empfehlungen darüber, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin
Sylvia Vetter

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