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Schaden an gebrauchtem Fahrzeug

| 26.05.2020 22:33 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Es geht um den Gewährleistungsanspruch beim Gebrauchtwagenkauf Händler/Verbraucher.

Guten Abend Zusammen,

ich habe im Januar 2020 einen BMW 320 d (Baujahr 2015) bei einem Fahrzeughändler bei München für ca. 13.000,00 Euro gekauft. Das Fahrzeug hatte zu diesem Zeitpunkt eine Gesamtlaufleistung von 150000 Km.
Am vergangenen Donnerstag 21.05.2020 (Laufleistung 165000 Km) ist folgender Schaden entstanden:

Der Flansch an der Getriebe-Ausgangswelle Richtung Kardanwelle ist komplett abgedreht bzw. die Zahnräder sind komplett defekt. Während der Fahrt ist das Zahnrad im Getriebe also durchgedreht. Hierbei handelt es sich um kein Verschleißteil. Nach Feststellen des Schadens wurde bei BMW eine Kulanz-Anfrage gestellt. Diese wurde jedoch abgelehnt - laut BMW ein Getriebe-Schaden von ca. 5.000,00 Euro.
Ein Bekannter von mir hat den Schaden nun auf ca. 800,00 Euro geschätzt, sofern nur bestimmte Bauteile (Nachbau) getauscht werden. Dem habe ich zugestimmt um das Fahrzeug schnellstmöglich wieder nutzen zu können. Kann ich die Kosten dem Händler in Rechnung stellen? Ist so ein Schaden nach solch einer 'geringen' Laufleistung verhältnismäßig?
Zu dem Fahrzeug wurde ein Wartungsvertrag bei BMW abgeschlossen, der bis 200000 Km aktiv ist und somit jede Wartung bei BMW durchgeführt wurde/wird.

Von einer Sachmangel-Gewährleistung habe ich bereits gelesen - diese muss aber immer auf Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Können Sie mir hierzu eine Einschätzung geben?

26.05.2020 | 23:25

Antwort

von


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Gerne zu Ihrer Frage:

Von einer Sachmangel-Gewährleistung habe ich bereits gelesen - diese muss aber immer auf Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Können Sie mir hierzu eine Einschätzung geben?

Antwort:

Sie sollten sich nicht von dem Händler bezüglich dessen Gewährleistungspflicht abweisen lassen.
Und sich auch nicht auf einen geschätzten Schaden von € 800 reduzieren lassen.

Denn nach einer Laufzeit von noch nicht 6 Monaten seit dem Kauf im Januar müssen nicht Sie, sondern der Händler den Beweis erbringen, dass der vorliegende Schaden - der kein Verschleißteil ist - nicht schon vorher vorlag.

Bei dem stolzen Preis von 13 T€ für den BMW 320 d (Baujahr 2015) wird das dem Händler nicht leicht gelingen, weil gegen ihn eine gesetzliche Vermutung spricht. Und er im übrigen einen Kulanzantrag an den Hersteller augenscheinlich nicht für aussichtslos hielt.

Sie haben als Verbraucher also eine gute Verhandlungsposition, wenn Sie sich mit den 800€ nebst Aufwandsentschädigung zufrieden geben möchten. Vom Händler könnten Sie aber auch volle Gewährleistungsrechte einfordern.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

Bewertung des Fragestellers 29.05.2020 | 08:33

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