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Schaden an Gemeinschaftseigentum durch einen Mieter

| 30.10.2013 10:25 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Henning


Zusammenfassung: Ein Vergleich ist durch ein gegenseitiges Nachgeben zur Vermeidung einer streitigen Auseinandersetzung mit unbewissem Ausgang geprägt. Bei Annahme eines Vergleichs "verliert" damit für gewöhnlich jede Partei das Recht, weitergehende Ansprüche geltend machen zu können.

Ein Mieter hat durch den Transport eines Klaviers die Marmortreppenanlage erheblich beschädigt (Kratzer und Bruchstelle an Stufen). Ein Mormorfachbetrieb hat zur Beseitigung der Kratzer und abgebrochenen Stufenkante ca 6.800,00 € veranschlagt. Die Haftpflichtversicherung des Mieters hat zunächst die Ansprüche der Eigentümergemeinschaft abgelehnt, dann jedoch eine Vergleichszahlung von 4.000,00 € angeboten. Die Eigentümergemeinschaft ist bereit, den Vergleich anzunehmen, lehnt jedoch die Übernahme der Restkosten von 2.800,00 € in voller Summe ab.
Ist die Eigentümergemeinschaft berechtigt, einen Teil der Restsumme vom Mieter und/oder vom Eigentümer der vermieteten Wohnung zu fordern?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Leider ist unbekannt, welchen Inhalt der von der Versicherungsgesellschaft angebotene Vergleich hat. Aufgrund der dem Mieter zustehenden Rückgriffsmöglichkeit auf seine Versicherung für den Fall seiner Inanspruchnahme ist aber zu vermuten, dass der Vergleich die Zahlung des Betrages zur Abgeltung sämtlicher ggü. dem Mieter bestehenden Forderungen dienen soll. Mit Annahme des Vergleiches hätte damit die WEG keine Möglichkeit mehr, den Mieter wegen des Restbetrages in Anspruch zu nehmen.

Eine Kostenübernahmepflicht des Vermieters ist nicht ersichtlich, da er nicht selbst den Schaden verursacht hat. Eine Zurechnung des Mieterhandelns z.B. über § 278 BGB ist nicht gegeben. Somit kann die Differenz auch nicht beim Vermieter eingefordert werden.

Mit Annahme des Vergleichs müsste daher die WEG die Differenz selbst tragen. Bitte prüfen Sie aber noch aus vorgenannten Gründen, wie der Vergleichsvorschlag genau formuliert ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Thomas Henning, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.10.2013 | 12:24

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