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Schaden an 3 Wohnungstüren und 1 Küchenfenter-Oberlicht

21.01.2016 16:07 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
die für meine Eigentumswohnung offiziell beauftragte Malerfirma entnahm aus dem Bad Wasser zum Einweichen der Tapeten - nach seinen Angaben aus dem Waschmaschinenhahn. Ich kontrollierte nicht jeden Tag die Wohnung, aber die Male, die ich es tat, fand ich die Wohnung voller Wasserdunst, total erhitzt und mit beschlagenen Fenstern vor. Und das an mehreren Tagen hintereinander. Über Weihnachten und Silvester betrat ich die Wohnung nicht. Die Tapeten waren abgeweicht und einige Wände verputzt...Auch für den Putz musste Wasser entnommen werden, so dass so gut wie regelmäßig sich Dunstwasser an den Scheiben im Bad nieder schlug - so auch auf dem Fußboden bzw. muss beim Entnehmen des Wassers auch auf den Boden des Bades Wasser gelangt sein. Der Maler hatte 3 Wohnungstüren zum besseren Arbeiten 3 Wohnungstüren in das Bad gestellt und die Pakete mit den Vliestapeten auf die gegenüberliegende Seite des Bades unter die Waschbeckenanschlüsse gestellt. Diese 3 Wohnungstüren quollen von unten auf u sind nunmehr unbrauchbar beschädigt und ein Teil der Vliestapeten verschimmelte.Da wo die Türen standen, sind auch Wasserspuren auf dem Fusboden zu sehen gewesen.
Diesen Schaden bemerkte ich erst am 040116, als mein Heizungsmonteur die abgeschlossenen Heizungen in das Bad beim Waschbeckenhahn hinstellen wollte. Dort war alles klatsch nass und er meinte, dass vielleicht irgendjemand die Ventile des Waschbecken- bzw. -maschinenhahns nicht richtig geschlossen habe..in Unkenntniss des immensen Dunstes vorher durch das Abweichen der Tapeten! In der gesamten Zeit habe ich in meiner Wohnung nicht ein einziges Mal mit Wasser hantiert.
In den letzten Tagen der Malerarbeiten kam ich abends und morgens - nun zur täglichen Kontrolle - in meine Wohnung und im Flur fragte mich der Maler ob ich gestern drin gewesen sei. Ich bejahte das und fragte warum? Er fragte, ob ich ein Fenster geöffnet hätte- ich verneinte. Und bei diesem Satz betrat ich die Küche u sah das Oberlicht des Fensters kaputt am Boden liegen. Er sagte - anwesend waren 1 Helfer von ihm - die Scharniere seien nicht geschlossen gewesen u das Fenster sei in dieser Nacht runtergefallen... Das Fenster ist 2,50 m hoch ich komme also nicht ohne große Leiter dran...Ich habe definintiv kein Fenster geöffnet! Und woher wusste er, dass die Scharniere nicht geschlossen waren?? Und warum ist es - wenn sie nicht geschlossen waren, nicht früher heruntergefallen??
Er behauptet nun für keine beiden Schäden verantwortlich zu sein. Ich sei in der Beweispflicht!

Eingrenzung vom Fragesteller
21.01.2016 | 16:15
21.01.2016 | 17:05

Antwort

von


(825)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Die Beweislast für die Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs trägt grundsätzlich der Anspruchsteller. Sie werden daher beweisen müssen, dass die von Ihnen festgestellten Schäden tatsächlich durch den Maler verursacht sind, was etwa durch einen Sachverständigen oder Zeugen möglich ist. Zu prüfen ist hier, was etwa der Heizungsmonteur bezüglich der Feststellung des Schadens an den Türen aussagen kann, außerdem, wie der Schaden bisher dokumentiert worden ist.

Sprechen Sie ruhig auch einmal Ihre Nachbarn an, ob jemand zufällig eine Beobachtung gemacht oder eine Aussage der Maler gehört hat. Zudem ist das Schadensbild darauf hin zu untersuchen, ob es z.B. Farbanträge, von einer Leiter herrührende Kratzspuren oder sonstige Besonderheiten gibt. Die zeitliche Nähe der Arbeiten und der Schadenseintritt sprechen für Sie, zumindest könnte dem Maler ein Verschulden vorgehalten werden, weil er nicht ausreichende Vorkehrungen zum Nichteintritt des Schadens getroffen hat, was als sog. vertragliche Nebenpflicht des Werkvertrages anzusehen wäre. Zu prüfen ist weiter, ob Sie die Arbeiten abgenommen haben.

Die Frage danach, wer haftet, richtet sich danach, ob die Schadensverursachung durch den Maler von Ihnen bewiesen werden kann.

Ich rate Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen und hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


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