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Schaden am KFZ durch ausparkendes Fahrzeug

14.04.2010 14:23 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Ein älterer Autofahrer mit Frau als Beifahrer hat beim Ausparken mein parkendes Auto hinten touchiert.Beide Personen stiegen aus, besichtigten die Sache, stiegen wieder ein und warteten. Dies wurde von zwei Personen im gegenüberliegenden Laden beobachtet. Eine der beiden Personen ging zu dem älteren Paar und erklärte Ihnen, dass ich-die Besitzerin des beschädigten Autos-im nächsten Geschäft arbeite und sie so mit mir Kontakt aufnehmen können.Beide Personen machten keine Anstalten, blieben weiter sitzen und nach einer Weile fuhren sie fort.Ich erhielt die Information über den Hergang der Sache und das Autokennzeichen der Beiden.Ich reichte einen Kostenvoranschlag bei der Versicherung ein(es handelt sich um einen Lackschaden),die Zeugen wurden befragt und äusserten sich zu der Angelegenheit.Ich möchte betonen, dass ich aus Gutmütigkeit im Interesse der älteren Herrschaften von einer polizeilichen Anzeige Abstand genommen habe.Zwischenzeitlich habe ich den Schaden in Ordnung bringen lassen. Das Problem ist Folgendes.Trotz Zeugenaussagen bestreitet der Verursacher den Schaden.Jetzt soll auch noch ein Sachverständiger zu Rate gezogen werden.Muss ich jetzt auch noch mein Auto zur Sachverständigenprüfung geben?Ich möchte gern wissen, welche Rechte ich in dieser eigentlich völlig klaren Angelegenheit habe.

Vielen Dank im voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen gemachten Angaben, sowie des Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Ihre Angaben lassen den Schluss zu, dass Sie den Schaden bei der gegnerischen Versicherung zur Regulierung eingereicht haben. Die Versicherung hat nun einen Anspruch darauf, die Höhe und den Umfang des Schadens festzustellen. Hierfür wird regelmäßig ein Gutachter durch die Versicherung und auf deren Kosten eingeschalten. Dies soll ausschließen, dass auch andere Kosten in die Reparaturrechnung eingeflossen sind, als die tatsächlich durch den Schaden verursachten. Erst nach Feststellung der Schadenshöhe wird die Versicherung überhaupt zur Schadensregulierung bereit sein.

Die Tatsache, dass der Schadensverursacher seine Schuld bestreitet, verhindert nicht dessen Verantwortlichkeit. Sie sind jedoch im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung zum Beweis der Schadensursache verpflichtet. Dies dürfte für Sie infolge der vorhandenen Zeugen jedoch ohne weiteres möglich sein. Es ist daher auch nicht davon auszugehen, dass die Versicherung nach den ihr vorliegenden Zeugenaussagen die Kostentragungspflicht ablehnt. Vielmehr dürfte es wohl nur noch um die Feststellung der Schadenshöhe gehen.

In jedem Fall haben Sie nach der geschilderten Sachlage Anspruch auf Ersatz Ihres Schadens und können diesen notfalls auch gerichtlich geltend machen.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Katja Tavernaro
Rechtsanwältin

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