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Sammelbeförderung


21.03.2006 20:57 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Die Entfernung vom Wohnort bis zum Arbeitsplatz beträgt 48 km.
Aus unterschiedlichen Gründen (Flexibilität, Gleitzeit usw.)fahre ich mit dem Privat-PKW zu meinem Arbeitsplatz.
Bei meiner Firma ist generell Sammelbeförderung (Werksbus)Standard.
Mein Wohnort ist jedoch 12 km von der nächsten Bushaltestelle entfernt.
Kann ich deshalb trotzdem Fahrtkosten (Entfernungspauschale) für diese 12 km bei der Steuererklärung ansetzen?
Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben beantworten möchte.

Bei den von Ihnen dargestellten Werbungskosten in Form der Entfernungspauschale handelt es sich um solche bezüglich der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.
Auch die 12 km stehen im Zusammenhang mit dem Erhalt und der Sicherung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, sind mithin durch diese veranlasst.
Somit wäre bei Nutzung der Sammelbeförderung die Fahrt bis zur nächsten „Haltestelle“ selbstredend angefallen.
Da Sie jedoch – wenn ich Sie richtig verstanden habe – den gesamten Weg zur Arbeitsstätte mit dem PKW vollziehen, Sie mithin auch nicht gezwungen werden können, diesen Werksbus zu benutzen, es sei denn der Arbeitsvertrag würde etwas anderes vorsehen, wären eigentlich sogar die Entfernungskilometer in Höhe von 48 als Werbungskosten einkunftsmindernd anzusetzen.


Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung auch im Hinblick auf Ihren Einsatz weitergeholfen zu haben.

Ich darf Sie bitten, von der einmaligen Rückfrage Gebrauch zu machen, um Missverständnisse bzw. Ergänzungen noch vornehmen zu können.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 22.03.2006 | 21:26

Sehr geehrter Herr Zahn,

bedeutet das, ein Einspruch gegen den aktuellen Steuerbescheid an mein Finanzamt wegen Nichtanerkennung der PKW-Arbeitsfahrten wäre in jedem Fall erfolgreich?
Gibt es Beispiele, Musterprozesse o.ä.?

mit besten Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.03.2006 | 00:36

Sehr geehrter Ratsuchender,

dass ein Einspruch in jedem Fall erfolgreich ist, vermag ich
nicht zu beurteilen.
Ich haben Ihnen mein Verständnis im Hinblick auf die Werbungs-
kosten in diesem Zusammenhang geschildert.

Falls die Rechtsmittelfrist noch nicht abgelaufen sein sollte,
sollten Sie jedenfalls zur Fristwahrung Einspruch einlegen.

Um Ihnen materiell weiterhelfen zu können, würde ich Sie bitten,
mir zukommen zu lassen, weshalb das Finanzamt welche von Ihnen geltend gemachten Fahrtkosten Wohnung - Arbeitstätte vom Finanzamt abgelehnt wurden.
Dies könnte entweder telefonisch oder per Mail geschehen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

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