Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
501.403
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Säumniszuschläge auf geschätzte Umsatzsteuer.

05.10.2018 15:11 |
Preis: 25,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

Zur Situation:
meine Umsatzsteuer wurde unter Vorbehalt der Nachprüfung geschätz. Ich habe dann viele Monate später die Umsatzsteuervoranmeldung abgegeben und parallel die Umsatzsteuer für alle Monate laut Umsatzsteuervoranmeldung nachgezahlt. Geschätzt wurde auf ca. 27000€ real war ca. 10000€
Jetzt bekommen wir ein Brief wo die Säumniszuschläge für die geschätzten Monate zu Zahlen sind. Die Säumniszuschläge berechnen sich jedoch aus der geschätzten Umsatzsteuer. Die Säumniszuschläge für die geschätze Umsatzsteuer belaufen sich auf 1490€ real wäre 260€
Der "Geldeintreiber" vom Finanzamt meint, dass es alles stimmt, und ich schläunigst Zahlen solle.

Frage:
Muss ich wirklich die Säumniszuschläge Zahlen die sich auf die geschätzte Summe beziehen, oder müssen sich die Säumniszuschläge auf die Umsatzsteuer beziehen die in der Umsatzsteuervoranmeldung angegeben ist?
Wie gesagt, die Umsatzsteuer wurde unter Vorbehalt der Nachprüfung geschätz.

MfG
V.S.
06.10.2018 | 19:30

Antwort

von


(75)
Schevenstr. 1 a
01326 Dresden & Köln
Tel: 0351 65 888 350
Web: http://www.kanzleifricke.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Frage kann bereits das Gesetz beantworten. Achten Sie einmal auf § 240 AO. Danach sind in Absatz 1 Satz 4 nachträgliche Änderungen der zuvorigen Schätzung unschädlich. Das heißt, daß es bei der zuvorigen Festsetzung der Säumniszuschläge immer verbleibt. Nur ein Antrag auf Billigkeitserlass nach § 227 AO kommt hier in Betracht. Die festgesetzten (SZ) Beträge sind daher nicht mit Ihren Argumenten nachträglich wieder zu beseitigen.

Ich denke, mit dieser Erstauskunft ein wenig zum besseren Verständnis der Grundzusammenhänge beigetragen zu haben. Übrigens, bei Nachfragen oder Unsicherheiten wollen Sie einfach die Nachfragefunktion nutzen. Ich werde bemüht sein, Restfragen zu beantworten und Ihnen zur vollsten Zufriedenheit dann damit hier gedient zu haben.

Mit besten Grüßen


Peter Fricke
-Rechtsanwalt und Diplom Kaufmann-


ANTWORT VON

(75)

Schevenstr. 1 a
01326 Dresden & Köln
Tel: 0351 65 888 350
Web: http://www.kanzleifricke.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Strafrecht, Steuerrecht, Erbrecht, Verkehrsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64524 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!!! ...
FRAGESTELLER