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Sachbuch, Patientengeschichten - Copyright-Abtretung der Patienten?

| 09.10.2009 08:19 |
Preis: ***,00 € |

Medienrecht


Hallo,

nachdem mir Herr Mauritz bereits eine andere Frage zu einem Sachbuchprojekt ausführlich und hilfreich beantwortet hat, habe ich noch eine Frage zu einem anderen Buchprojekt.

In diesem Buch werden einige Patienten mit ihren Erlebnissen (Krankheitsverlauf, Ärzte-Odyssee etc.) vorgestellt. Die Patienten werden anonymisiert, z. B. Frau Gerda H. aus P. und die Ärzte o. ä. werden ebenfalls nicht genannt und Orte verfremdet bzw. nur mit einem Anfangsbuchstaben angegeben (Dr. P. aus H.).

Meine Frage: Muss ich mir von jedem einzelnen Patienten eine Erklärung unterschreiben lassen, dass die Veröffentlichung auf seinen/ihren Wunsch geschieht, damit auch keine Urheberrechte verbunden sind usw. bzw. auf was muss ich dabei achten, damit ich rechtlich mit der Veröffentlichung dieser Erlebnisse "auf der sicheren Seite" bin und ich nicht im Nachhinein noch rechtliche Probleme mit den Patienten und den von ihnen geschilderten Erlebnissen bekomme?

Vielen Dank & viele Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.
Auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Fragen zusammenfassend wie folgt beantworten:

Neben dem Urheberrecht könnte in den Bereich noch das allgemeine Persönlichkeitsrecht hineinspielen. Die von Ihnen befragten Patienten werden sicherlich in den entsprechenden Fachkreisen (Ärzte, Krankenhäuser) trotz der vermeintlichen Anonymisierung „erkannt“ werden können. Und auch die Ärzte und Krankenhäuser werden sicherlich für Insiderkreise erkennbar sein können.
Und diese Kreise könnten ein Interesse daran haben, dass die eventuellen Negativdarstellungen über Personen und Anstalten, so nicht veröffentlicht werden sollen.

Daher sollten Sie sich zur eigenen Sicherheit von den Patienten bestätigen lassen, dass die Erlebnisse sich so wie beschrieben zugetragen haben und diese auch mit einer Veröffentlichung ihrer Geschichte einverstanden sind.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.

Bewertung des Fragestellers 09.10.2009 | 16:18

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