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Sachbeschädigung, § 303 STGB an KFZ

12.11.2021 17:18 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

ich habe vor einigen Wochen, zweimal das Fahrzeug eines Nachbarn mit meinem Schlüssel zerkratzt.
Darauf wurde eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erteilt. Bei meinem zweiten vergehen, wurde ich von den Opfern erkannt, festgehalten und die Polizei wurde kontaktiert.

Ich habe direkt die Tat gestanden. Nachdem die Polizei wieder gefahren ist, habe ich mich bei den Opfern entschuldigt, und wir sind so verblieben, das ich den gesamten Schaden der durch meine Tat entstanden ist, bezahlen werde. Dies habe ich auch etwa eine Woche später getan. Der Schaden bezog sich auf 4300 Euro.

Zwei Wochen später, wurde mir durch die Polizei schriftlich mittgeteilt, das mir zweimal eine Sachbeschädigung, § 303 STGB an KFZ vorgeworfen wird. Ich wurde darum gebeten, eine schriftliche Äußerung als Beschuldigter auszufüllen.
Ich habe angegeben, das ich die Straftat zugebe, und ich damit einverstanden wäre, eine Einstellung des Verfahrens gegen Geld Auflage zu tätigen. Mein Nettoeinkommen, habe ich ebenfalls angegeben.

Dazu, habe ich noch einen Brief verfasst, in dem ich geschrieben habe, das ich darum bitte, das Schreiben auch der zuständigen Staatsanwaltschaft zu überreichen bzw. weiterzuleiten. Ich habe in diesem Schreiben nochmals die Tat zugegeben, festgehalten das ich die Tat extrem bereue, und dies auch den Opfern mittgeteilt habe. Des weiteren das ich für sämtlichen Schaden (4300€) aufgekommen bin, als Beweis, habe ich ein Bild hinzugefügt, auf welchem man den Betrag und den Empfänger klar erkennen kann. Am Schluss habe ich erwähnt, das ich bisher noch keinerlei Kontakt mit dem Gesetzt hatte, und angegeben, das dies ein einmaliger Zwischenfall war, der sich nicht wiederholen wird.


Da mich diese Ganze Sache psychisch extrem belastet, würde ich gerne eine professionelle Expertenmeinung einholen, wie hoch die Chance eingeschätzt wird, das ich, anstatt einer Gerichtsverhandlung mit einer Geldauflage, aus dieser ganzen Sache rauskommen könnte, und auf wie viele Tagessätze ich mich einstellen kann/sollte.


Vielen dank im Voraus.

12.11.2021 | 18:01

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

da Sie geständig sind und den Schaden wieder gutgemacht haben, können Sie unter Umständen noch mit einem Strafbefehl rechnen. Wenn Sie diesen nicht angreifen, kommt es auch nicht zu einer Hauptverhandlung

Dann wird Ihnen eine Geldstrafe festgesetzt. Das ist keine Geldauflage; eine solche wird nur bei einer Einstellung auferlegt. Eine Einstellung kommt hier aber nicht Betracht.

Sie müssen mit mindestens 30 Tagessätze rechnen, bedingt dadurch, dass es sich um zwei Vorfälle handelt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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