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STRAFBEFEHL NACH §316 ÄNDERN ZU §24 OWI.

22.02.2013 13:28 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Guten TAG. Hier geht es um §316.

FAKT: 1,07 BAK Wert mit körp. Ausfallerscheinungen.(siehe Beschilderung).

Habe am Samstag(15.02.2013) Strafbefehl von Amtsgericht Siegburg bekommen.
In dem steht nach § 316 bin ich Strafbar und als folge 30 Tagessätze und 10 Monaten Führerscheinentzug(5 Monaten Sperrfrist).


Ich:Kein Alkoholiker/Dauer Trinker,Ersttätter,keine Vorstrafen,Keine Punkten im Flensburg,Führerschein wurde vorlaufig eingezogen,Kraftsportler seit 2006(sport und alkohol passen nicht zusammen),verliere Arbeitstelle ohne Führerschein(Existenzdrohung!)/Schreiben von Arbeitgeber habe ich auch da,habe 4 insassenen in meinem Fahrzeug / Zeugen(1 nur nüchtern),bin ca .600-1000 m mit dem FAhrzeug im Mitternacht und Ohne Unfall/ohne Fahrausfallerscheinungen gefahren,habe Arzttest im Krankenhaus bei Blutabnahme positiv für mich bestanden,habe Zerrissene Oberhemd mit Blutspuren von Schlägerei.

Bereit vor Amtsgerichtverhandlung Med.Psyholog. Gutachten vorlegen und Seminar für Alkohol- und Drogenfahrer besuchen.

Mein Fahrzeug wurde aufgrund einer Kontrolle, zw. 00.00-01.00 Nachts,kurz nach startstrecke gefolgt und angehalten(keine Fahrausfallerscheinungen!).Dann meinten die 2 Polizisten es wäre Alkoholgeruch aus meinem FAhrzeug(hatte 4 insassenen Zeugen/1 war nüchtern) und mir wurde angeboten AAK Test zu machen.Es wurde von mir verweigert,da ich dem Gerät nicht traue,außerdem bin ich dazu nicht verpflichtet!

Danach wurde die Blutabnahme im Krankenhaus angeordnet,stand ich nur zu!Und wie es später in Polizeibericht stand,war ich mit Blutabnahme nicht einverstanden!(habe kein Zettel dafür unterschrieben,obwohl mündliche zusage von mir vor 1 Stunde war!).

Nach 2 Stunden habe ich im Krankenhaus Blut abgegeben und positiv für mich Test bestanden!(2 Stunden spanne zw. anhalten und Blutabnahme)! BAK ist 1.07

Meine Oberhemd,wurde aufgrund kurz von der Fahreintritt passierrte Schlägerei zerrissen und hatte Blutspuren drauf .Um es weitere Gefahr für mich und meine Kumpels auszuschliessen,habe ich die mit meinem nüchternem Kumpel in mein Auto "reingesteckt" und schnell vom Schlägereiort weggefahren.Der mann an Schlägerei beteiligt war ,wollte immer weiter mich und weitere Person eingreifen! Dann wollten wir uns von Schlägerei Ort entfernen und Fahrzeug abstellen,aber kamm nicht dazu,weil die Polizisten schon zufällig am Kreisverkehr standen!

Ich hatte nicht vor ,mit Fahrzeug in der NAcht zu fahren,weil ich da etwas getrunken habe und wollte Auto da lassen.Aber Aufgrund der Schlägerei,ging es um Gefährlichkeit von Personen und Sachen!

Und dann lief es wie ich oben geschildert habe!


Zu körp. Ausfallerscheinungen stand Rote Augen,alkohol Geruch,Schwankende gang(aufgrund schlägerei) und lallende Sprache(aufgrund nervosität und mangelnde Deutschkenntnisse).


Wie hoch liegen meine Chansen es zu §24 OWI ändern?Haben überhaupt ausf.ersch. wie rote Augen und Alkoholgeruch vor Richter viel bedeutung ? Und ist die Rückrechnung von BAK Wert zulässig,wenn ich kurz vor Fahreintritt getrunken habe(2 Stunden zw.Anhalten und Blutabnahme).

Auf Ihre schnelle Antwort würde ich mich freuen.


22.02.2013 | 16:08

Antwort

von


(203)
Hagenauer Str. 30
42107 Wuppertal
Tel: 0202/87046-0
Web: http://www.krant-multhaup.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes, wie folgt.

Das genaue Abschätzen etwaiger Erfolgsaussichten ist, ohne die Ermittlungsakte zu kennen, seriös nicht möglich. Allerdings käme allenfalls der schwankende Gang als Indiz für absolute Fahruntüchtigkeit und mithin Strafbarkeit nach § 316 StGB in betracht. Alle anderen Punkte sind hierfür schlicht irelevant.

Hier kömmt es darauf an, im Rahmen einer Beweisaufnahme das Hauptaugenmerk auf mögliche andere Ursachen des schwankenden Ganges zu legen, wobei dies, angesichts der doch sehr nahen 1,1 o/oo, sehr schwer werden wird. Sie sollten sich diesbzgl. anwaltlicher Hilfe bedienen, da Sie alleine wohl keinerlei Chance hätten.

Die Rückrechnung ist grundsätzlich zulässig, wenn zwischen Trinkzeitende und Blutentnahme mind. 2 Stunden gelegen haben. Dies bereits aus dem Grunde, weil auf die aufgenommene Alkoholmenge abzustellen ist.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und stehe für Ergänzungen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie bei Bedarf für die weitere Vertretung im Rahmen eines Mandats gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Rückfrage vom Fragesteller 25.02.2013 | 22:18

Danke für die Antwort.Ich war bei vielen Anwälten und alle sagen wenig Chansen.Die Ursache für schw. Gang war Schlägerei,Rest passt nicht mit Arztbericht zusammen(Arzt hat gegenteil geschrieben!).Zwischen Trinkende und Blutabnahme war ca.2.07 Stunden.Darf Richter in dem Fall zurückrechnen,wenn ich kurz vor Fahreintritt getrunken habe?Also Alk. Konzentration hat sich später bei Blutabnahme erhöht!
Und wie hoch liegt hier mein Glück mit Anwalt.Aktenzeichen kann Ihnen zu mailen.
Wie teuer wäre es denn?
Habe gegen 2 Polizisten als Zeugen!Und 4 Kumpel(1 Nüchtern) als Zeugen von mir!

Wie würden Sie in dem Fall machen?Die haben auch bei Polizeibericht angegeben ,dass ich nicht einverstanden war,Blutabnahme durchführen lassen,obwohl gar nicht so war(habe auch Zeugen)!
Ist es nicht der Fall vom Betrug?
Mit freundlichen Grüßen
Vitaly

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.02.2013 | 15:12

Sehr geehrter Ratsuchender,

aufgrund der Überschreitung der 2 Stunden darf das Gericht zurückrechnen. Wie bereits ausgeführt, es kommt auf die Alkoholmenge im Körper (nicht ausschließlich im Blut) an.

Dass die Beamten zunächst von einem fehlenden Einverständnis zur Blutentnahme ausgingen ist mitnichten Betrug. Dadurch wird die Polizei lediglich gezwungen, einen richterlichen Beschluss zur Blutentnahme zu beschaffen, was grundsätzlich prozessual auch so vorgesehen ist. Dies stellt für Sie keinen Nachteil dar.

Die Aussichten, ich sagte es bereits, kann ich ohne Akte nur schwer abschätzen. Besser als 50
:50 sicherlich nicht.

Bei den Kosten ist, abhängig von der Anzahl der erforderlichen Hauptverhandlungstage, mit etwa 750 EUR zu rechnen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben. Wenn Sie die weitere Vertretung wünschen, bitte ich um Kontaktaufnahme über die Daten aus meinem hiesigen Profil.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

ANTWORT VON

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