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SMS-Chat


02.01.2006 03:50 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich habe von der Kripo eine schriftliche Vorladung erhalten, da gegen mich wegen Betruges ermittelt wird. Ich bin bisher nie mit den Strafermittlungsbehörden in Berührung gekommen. In der Vorladung ist wohl von einem Fall die Rede, da der Brief im Singular (Straftat, ihr Gegenüber, ... einem Vermögensschaden) gehalten ist, aber auch recht neutral und zu meinem Erstaunen bereits ein Jahr her.

Ich bin schon seit fast zwei Jahren Freier Mitarbeiter in so genannten SMS-Chats. Hierbei animieren Operatoren Kunden dazu, SMS unterhaltender Art an eine kostenpflichtige Premium-Kurzwahl zu schicken. Um die Bewerbung der Kurwahlnummern im Teletext oder in Zeitungen kümmern sich andere Firmen oder die Geschäftsinhaber.

Kann ich in diesem Fall einen normalen Strafverteidiger aufsuchen oder sollte es schon ein spezialisierter Medienanwalt sein?

Ist von einer solchen freiberuflichen Tätigkeit im Nachhinein dringend abzuraten? Ich bin bisher da ziemlich unbedarft gewesen. Was für ein Strafmaß kann man auf den ersten Blick abschätzen? Ich strebe nach dem Studium eventuell eine Tätigkeit im Öffentlichen Dienst an und kann keine Vorstrafen gebrauchen.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie sollten einen Verteidiger aufsuchen, der sich mit SMS-Chats auskennt. Dabei muss es sich nicht unbedingt um einen spezialisierten Medienanwalt handeln.

Sie sollten einen Anwalt, BEVOR Sie Angaben bei der Polizei machen, zügig aufsuchen und mit diesem den Sachverhalt besprechen. Dieser wird zunächst die Strafakte einsehen können und sich einen Überblick darüber verschaffen können, was Ihnen genau vorgeworfen wird und welche Beweismittel bestehen. Eine Einlassung von Ihnen zu den Vorwürfen kann dann über den Rechtsanwalt erfolgen.

Ob weiterhin von einer solchen Tätigkeit abzuraten ist, kann in Ihrem Einzelfall mangels Kenntnis der genauen Umstände hier nicht beantwortet werden. Generell ist jedoch Vorsicht angebracht. Es wird immer darauf ankommen, in welchem Rahmen die Kunden animiert werden.

Das Strafmaß kommt auf den Einzelfall an. Das Strafmaß beim Betrug kann bis zu fünf Jahr Gefängnis reichen oder Geldstrafe. Bei Erstätern- so auch bei Ihnen, wenn es zu einer Verurteilung kommen sollte - wird in der Regel eine Geldstrafe ausgesprochen. Die Geldstrafen werden nach Tagessätzen verhängt, wobei die Höhe des Tagessatzes von Ihren Einkommensverhältnissen abhängt. Die Anzahl der Tagessätze richtet sich nach der persönlichen Schuld.

Wenn Ihr Verteidiger die Akte eingesehen hat, wird er hierzu genauere Auskünfte machen können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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