Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

SGB 7


15.10.2007 18:28 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



In dem Sozialgesetzbuch 7 §8 ist der Arbeitsunfall, die Definitation "von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis"

Gibt es auch den Unfall "im Körper" wo KEIN von außen einwirkendes Ereignis stattgefunden hat?
Wie z.Bsp. bei sehr großer Kraftanstrengung, wo die Wirbelsäule so zusammengedrückt wird, das aus einem Bandscheibenvorfall ein Massenprolabs (Abriß der Bandscheibe + auslaufen des Gallatkern)entstehen kann?

Ich benötige hierzu Urteile, KOmmentare oder sonstige Schriftsätze.
Herzlichen Dank
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für das Einstellen der Frage, welche ich gerne wie folgt beantworte:

Entscheidendes Merkmal ist laut Gesetz - soweit stellen Sie dies richtig dar - ein "von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis". Entscheidend ist hierbei die sog. "Unfallkausalität". Voraussetzung ist insoweit, dass die von Ihnen verrichtete Tätigkeit zu den o.g. Folgen geführt hat. Dies ist aufgrund des dargelegten Sachverhalts leider nicht ersichtlich.

Ich kann Sie aufgrund des mir nicht bekannten Sachverhalts zunächst nur darauf verweisen, dass es insoweit auf den konkreten Einzelfall ankommt. Sofern Sie mir diesen schildern, befasse ich mich hiermit gerne weitergehend. Es gibt jedoch eine leichte Tendenz, dass das Bundessozialgericht das o.g. Tatbestandsmerkmal recht weit auslegt. Exemplarisch verweise ich Sie auf folgende Fundstellen:

BSG, Urteil vom 30. 1. 2007 - B 2 U 8/ 06 R

BSG, Urteil vom 12. 12. 2006 - B 2 U 39/ 05 R

Ferner verweise ich Sie auf den in der Praxis häufig verwendeten Kommentar zum SGB VII von Jochem Schmitt, erschienen im Beck-Verlag (letzte Auflage: 2004).

Gerne bin ich bereit, im Wege der Nachfragefunktion weitere rechtliche Beurteilungen zu machen. Ich hoffe, dass ich Ihnen jedoch bereits eine erste Orientierung geben konnte. Sofern Sie dies wünschen, können wir auch gerne ein Beratungsgespräch in unserer Kanzlei vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER