Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.959
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

SCHMEZENSGELD für doppelt erforderliche OP, IMPLANTAT


11.04.2005 13:44 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Dammen und Herren

Meine Fall beginnt im Frühjahr 2003,bei einem Besuch bei meiner Zahnärztin beschließe ich mir ob der drohenden wegfallenden Zuzahlung seitens der Kassen (evtl.2004)8 Zähne überkronen zu lassen!Mein Kiefer wird geröntgt und festgelegt welche Zähne mit Krone zu versehen sein würden!Den Termin für die Abschleifung legten wir auf November da ich vorab noch zur Kur fuhr!Die Abschleifungen verliefen ohne Komplikationen auch das einsetzen der Kronen Anfang DEZ.2003 verlief gut.Leider bekam ich dann End Dezember 2003 Zahnschmerzen unter einer Krone zuerst maß ich dem nicht zuviel Bedeutung bei als dann Anfang Januar die Schmerzen fast städig da waren ging ich zu meiner Zahnärztin welche sofort meinte !Da müssen wir Röntgen und wahrscheinlich eine Wurzelbehandlung machen.Als Sie dann in meinen Mund sah rüttelte Sie kurz an der Krone und meinte diese wäre locker.Unter Anstrengung zog sie die Krone ab(welche ja angeblich locker war)und befestigte Sie neu.Also kein röntgen ,keine Wurzelbehandlung Der Zahn war weiter mal schmerzhaft mal nicht .Ich dachte es wird schon wenn er doch erst nicht richtig saß.Einige Zeit später war der Schmerz wieder heftiger und fast ständig da .Also machte ich eine Termin bei meiner Zahnärztin diesmal röntgte Sie und stelte fest Wurzelentzündung?Rückbildung des Knochens:Toll sie verschrieb mir Antibiotikum und bestellte mich in 10-14 Tagen!Auch nach dieser Zeit sah es nicht beser aus und ich nahm für einne weitere Zeit Antibiotikum!Um es estwas abzukürzen ,der Zahn mußte dann irgendwann gezogen werden !Ich war entsetzt hatte ich mir doch Kronen machen lassen um meine eigenenZähne zu erhalten!Meien Zahnärztin erklärte sich sofort bereit die Krone zu ersetzten und den Eigenanteil zu erstatten.da aber für eiene neue Krone 2weitere gesunde Zähne häten beschliffen werden müssem empfahl sie mir ein Implantat was unter berücksichtigung der "verlorenen" Krone auch günsigt gemacht werden könne.Sie unterbreitete mir einen akzeptablen Kostenvoranschlag .Das Implantat sollte am 01.03.2005 nach verheilen der Wunde gestzt werden(von meiner Zahnärztin selber)Am Tag der OP lief dann alles nicht so rund ich merkte es schon während des Eingriffes es gab technische sowie handwerkliche Problemen ich litt Höllen qualen weinte heftig und wäre am liebsten wegelaufen.Als dann doch alles vorbei war es dauerte insgesamt viel länger als zuvor angegeben war ich froh die Praxis verlassen zu können.Es wurde noch ein Röngenbild gemacht und ich konnte endlich!!!gehen.Ungefär 2 Stunden später rief mich meine Zahnärztin persölich an.Sier meinte es täte Ihr leid aber ich müsse nochmals in die Praxis kommen.Mein Röntgenbild zeigte dass,das Implantat völlig schief gesetzt worden war.Ich hatte wahnsinnige Angst das alles nochmal durchstehen zu müssen.Aber ich hatte keine Wahl. Also wurde die gesamte OP wiederholt und das Implantat neu gesetzt die technischen Probleme waren noch vorhanden aber diesmal ging es ein wenig schneller.Und das abschließenende Röntgenbild ergab es sitzt gut im Knochen.
Meine Zahnärztin entschuldigte sich freundlich bei mir und wollt mir als "TROST " eine Flasche Sekt schenken.Ich lehnte dankend ab und verließ die Praxis .Danach war ich noch einmla dort um mir die Fäden ziehen zu lassen und man legte mir Nahe doch die "vergessene" Sektflasche anzunehmen!Diesmal sagte ich deutlicher das ich sie nicht nehmen will.Meine Frage nun macht es Sinn auf Schmerzengeld zu klagen welche Möglichkeiten habe ich den mir entstandenen körperlichen und seelischen Schaden gelten zu machen!Muß ich diese OP bezahlen

Mfg
K. Goerlandt

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Grundsätzlich besteht zwar die Möglichkeit, Schadensersatz gegen die Zahnärztin geltend zu machen. Ein solcher Anspruch setzt aber voraus, daß Ihre ZÄin schuldhaft den Behandlungsvertrag verletzt hat. Zwar haben Sie erhebliche Schmerzen erlitten und Ihren Leidensweg kann man nur bedauern. Aber dies allein reicht für einen Anspruch auf Schadenersatz, wozu auch Schmerzensgeld gehört, leider noch nicht aus. Schadensersatz kommt nur in Betracht, wenn die ZÄin Sie fehlerhaft beraten oder/und behandelt hat und Ihnen dadurch ein materielle Schaden (OP-Kosten) und immaterieller Schaden (Schmerzen, Zeitaufwand) entstanden ist.

Ihr Problem wird darin liegen, der Zahnärztin einen Behandlungsfehler nachzuweisen. Zwar deutet das Verhalten der Ärztin darauf hin, daß sie ein schlechtes Gewissen hatte und nicht alles so abgelaufen ist, wie es sollte. Ob sie aber fehlerhaft gearbeitet hat und ihr eine Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen werden kann, kann nur gutachterlich festgestellt werden.

Als gesetzlich Versicherter können Sie sich dazu an Ihre Krankenkasse wenden und ein Mängelgutachten beantragen. Diese wird sich dann mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) in Verbindung setzen und ein zahnärztliches Gutachten in Auftrag geben. Ihre Zahnärztin muß im Rahmen dieses Verfahrens ihre Unterlagen, also Ihre Behandlungsakte/Krankenakte an den Gutachter herausgeben, der dann feststellen kann, ob alles "mit rechten Dingen" zugegangen ist.

Selbstverständlich können Sie auch direkt einen Anspruch auf Schmerzensgeld gegen die ZÄin geltend machen und einklagen. Aber auch in diesem Verfahren müssten Sie den Beweis der fehlerhaften Behandlung erbringen und ein Gutachten einholen lassen.

Nur wenn zur Überzeugung des Gerichtes feststeht, daß Ihre Zahnärztin Fehler gemacht hat, die zu den genannten Schäden geführt haben, wird eine Klage auf Schmerzensgeld Erfolg haben.

Es ist daher ratsam, daß Sie ein solches umgehend erstellen lassen, denn je größer der Zeitabstand zur Behandlung, um so weniger wird der Gutachter eine fehlerhafte Behandlung noch feststellen lassen.

Außerdem sollten Sie die Verjährungsfristen für Schadensersatz (3 Jahre nach Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände) immer im Auge behalten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 11.04.2005 | 15:27

Eine Nachfrage habe ich noch kann kann der Gutachter jetz nach etwas mehr als einem Monat überhaupt noch etwas feststellen Wunde ist verheilt oder zählen auch die von mir berichteten Umstände bei seiner Bewertung??
Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.04.2005 | 13:42

Der Gutachter kann sich anhand Ihres Berichtes und der Krankenakte ein Bild machen. Ob er allerdings noch eine fehlerhafte Behandlung feststellen kann, kann ich Ihnen an dieser Stelle natürlich nicht garantieren. Deshalb sollten Sie, bevor Sie eine Klage anstrengen, zunächst ein Gutachten einholen.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER