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SCHECK VERLOREN


07.01.2007 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



MEINE FRAGE LAUTET MEIN BEKANNTER LEBT VOM ARBEITSLOSENGELD UND BEKOMMT JEDEN MONAT EINEN SCHECK VON DER POST DIESER KAM ABER DIESEN MONAT NOCH NICHT ER SOLLTE AM 1 JANUAR DA SEIN DURCH DIE FEIERTAGE WARTETE ER NOCH AB ALS ER AM 5 JANUAR AUF DIE POST GING UND NACHFRIEG WAS DENN LOS SEI SAGTEN DIE NUR DASS DER SCHECK VERLOREN GEGANGEN IST MEINE FRAGE LAUTET MORGEN GEHT ER AUFS ARBEITSAMT KANN DASS ARBEITSAMT IHN ABWEISEN ???? BEKOMMT ER SEIN GELD SOFORT ZURUCK >>>??? WAS GIBTS FUER RECHTE ?? DENN ER HATT KEIN GELD ZUM LEBEN MEHR WIE MUSS ER MIT DEM ARBEITSAMT REDEN ?? WELCHE RECHTE GIBTS ???
sehr geehrte Fragestellerin,


Die Angelegenheit kann sich immer noch so klären,dass der Scheck morgen,am 08.01.07.,eingeht.

Wenn nichts eingeht, sollte Ihr Bekannter -( allerdings nur) soweit der von Ihnen geschilderte Sachverhalt auch wirklich zutrifft(!!!)- eine eidesstattliche Versicherung nachfolgenden Inhalts für die Agentur für Arbeit(früher Arbeitsamt) vorbereiten:

" Ich,Herr........ erkläre Nachfolgendes an Eides Statt,wobei ich mir darüber im Klaren bin,dass eine falsche Versicherung an Eides Statt strafbar ist und auch mit ganz empfindlicher Freiheitsstrafe geahndet werden kann:
Ich erhalte seit dem...ALG (intern entweder I oder II,bitte das Richtige einsetzen).Das Geld in HÖhe von ...wird mtl.an mich per Scheck ausgezahlt.
Ich erhalte mein Geld mtl.im Voraus.

Nachdem die Zahlung für Januar 2007 am 05.01.07 noch nicht eingegangen war,habe ich mich bei der Post in ...... nach dem Verbleib der entsprechenden Postsendung(= Scheck)erkundigt.Der dortige Sachbearbeiter-Herr(intern:oder Frau) ..... konnte einen
entsprechenden Posteingang nicht feststellen und erklärte,der
Inhalt der Postsendung (=Scheck) müsse ,wenn das Geld sonst immer gleich am Anfang des Monats eingehe,verloren gegangen sein."


Ich bitte Sie,den zuständigen Sachbearbeiter der Agentur für Arbeit, um eine schnellstmögliche Klärung der Angelegenheit.Ich bin dringend auf das Geld angewiesen,da ich für den Monat Januar 2007 keinen Cent mehr zum (Über-)leben habe.Derzeit kann ich mir nicht einmal etwas zum Essen kaufen."



gezeichnet: ........

intern:Ende des formulierten Entwurfs einer eidesstattlichen Erklärung.

Ihr Bekannter sollte die Leerstellen in der obigen Formulierung ergänzen und die mit dem Betreff:"intern" versehenen Stellen anpassen.


Die Agentur wird voraussichtlich nach Durchsicht dieser Versicherung an Eides Statt sofort den in Rede stehenden Scheck sperren lassen oder eruieren,von wem der Scheck ggfls.unberechtigt abgebucht wurde(z.B.bei Diebstahl).Ferner ist damit zu rechnen,dass der Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit bei dem zuständigen Sachbearbeiter bei der Post noch einmal genauestens nachfragt.

Sofern dieser Sachbearbeiter dann nachvollziehbar bestätigt,warum
er von einem Verlust der Schecksendung ausgeht,dann muss die Agentur für Arbeit Ihrem Bekannten jedenfalls das Existenzminimum
bis zur Klärung der Angelegenheit ,vorerst darlehensweise,zur Verfügung stellen.Taucht der Scheck doch noch wieder auf,so wird
dieses Darlehen verrechnet.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin




Nachfrage vom Fragesteller 08.01.2007 | 10:42

wie hoch ist ein existenzminimum ???

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.01.2007 | 21:07

sehr geehrte Fragestellerin,

das Existenzminimum im Rahmen von (Hartz IV)
beläuft sich auf 345,--€ plus angemessene Wohnkosten.
Die Frage der Angemessenheit richtet sich hierbei nach der Anzahl
der Bewohner ,der Qualität und dem Zuschnitt der Wohnung.
In den ersten Sechs Monaten eines HartzIV -Bezuges werden
üblicherweise auch höhere Wohnkosten übernommen,da man,wenn die bisherige
Wohnung zu teuer ist,ja erst einmal eine günstigere Unterkunft finden und umziehen muss.


MIt freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

Ergänzung vom Anwalt 26.01.2007 | 21:24

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihr Einsatz von 100,--€ konnte nicht eingezogen werden !

Zur Vermeidung weiterer Schritte,und hier insbesondere der Einleitung eines Strafverfahrens wegen Betruges (auch ein weiterer Einsatz von weiteren 50,--€ für eine weitere von mir beantwortete Frage konnte nicht eingezogen werden),fordere ich Sie hiermit zur umgehenden Nachentrichtung auf.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

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