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Ruhezeitregelung


15.06.2007 12:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgende Frage zur Ruhezeitregelung:

Meine Arbeitszeit endete um 14:45 Uhr, ab 18:00 Uhr begann meine Rufbereitschaft. Um 02:13 Uhr wurde ich durch einen Alarm geweckt. Nach Fehlersuche und Behebung endete meine Arbeitszeit um 03:30 Uhr. Nun verlangt mein Arbeitgeber das ich normal (07:00 Uhr) zur Arbeit erscheine, da meine Ruhezeit von 11 Stunden ja vor Rufbereitschaftseinsatz abgeleistet war. Stimmt das so oder beginnt nicht die 11 Stundenregelung erst nach Rufbereitschaftseinsatzende???

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

die Rufbereitschaft gilt (anders als Arbeitsbereitschaft / Bereitschaftsdienst) arbeitszeitrechtlich nicht als Arbeitszeit, sondern als Ruhezeit. Durch einen Einsatz wird diese Ruhezeit unterbrochen und beginnt danach erneut zu laufen. Zwischen Ende der letzten Arbeitszeit und Beginn der nächsten regulären Arbeitszeit muss Ihnen eine Ruhezeit von 11 Stunden (ununterbrochen !) verbleiben. Sofern diese 11 Stunden bereits vor Beginn des ersten nächtlichen Einsatzes abgelaufen sind, müssen nach Ende des letzten Bereitschaftseinsatzes nicht noch einmal 11 Stunden bleiben, sondern ein Dienstantritt zum regulären Zeitpunkt wäre korrekt.
In Ihrem Beispiel hat deshalb leider der Arbeitgeber Recht. Es wäre anders, wenn ein Einsatz bereits nach z.B. 9 Stunden und ein weiter nach weiteren 9 Stunden anfällt.

Bitte beachten Sie, dass es Sonderregeln in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen geben kann, die von dieser gesetzlichen Regelung abweichen.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de


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