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Ruhestörender Lärm in Mietwohnung


| 26.12.2006 16:07 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben seit einigen Jahren eine Familie mit zwei sehr lebhaften Kindern als Nachbarn. Wir sind sehr tolerant, was
Spiellärm oder Lärm im Treppenhaus betrifft. Zu Weihnachten
wurde jedoch eine Trompete angeschafft, auf welcher nun lauthals "geübt" wird. Da diese Geräuschkulisse nun wirklich nervt, meine Frage. Zählt Trompetenspiel in einem Mietshaus als zumutbarer Lärm und in welchen Zeiträumen müssen wir uns (wenn überhaupt) so etwas gefallen lassen?
Sehr geehrte(r) Fragensteller(in).
Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.
Es besteht grundsätzlich Anspruch auf Musizieren in der Wohnung. Aber da wo andere belästigt werden findet diese Freiheit ihre Grenzen.
So sind zum einen die Hausordnung, zum anderen allgemeine Regeln bezüglich des Lärmschutzes einzuhalten. Sofern eine wirksame Hausordnung vorhanden ist, muss diese beachtet werden. Lediglich ein absolutes Verbot oder eine Regelung die diesem gleich kommen würde, wäre unzulässig.
Das Musizieren ist täglich bis zu zwei Stunden unter Beachtung der allgemeinen Ruhezeiten (Hausordnung und örtliche Regelungen) zulässig.
Jedoch muß auf die Belange der anderen Mitbewohner Rücksicht genommen werden (etwa durch verwendung eines Dämpfers für Trompeten, etc.)
Zunächst sollten Sie nach den Feiertagen einmal freundlich Kontakt mit dem Mitbeweohner aufnhemen und versuchen die Sache einer einvernehmlichen Lösung zuzuführen.
Fruchtet dies nicht, so sprechen Sie den Verwalter an. Er hat für die Einhaltung der Hausordnung zu sorgen.
Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -
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