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Ruhen des Krankengeldanspruchs

06.11.2017 11:47 |
Preis: 25,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 19.07.2017 bin ich arbeitsunfähig (bis heute lückenlos durch meinen Arzt bescheinigt).

Am 30.08.17 hat mir mein Arzt eine Folgebescheinigung der Arbeitsunfähigkeit ausgestellt (bis zum 29.09.17). Diese habe ich (allerdings nicht per Einschreiben) am 31.08.17 zur Post gebracht. Es gibt hierfür einen Zeugen.

Am 27.09.17 erhielt ich einen Brief meiner Krankenkasse, dass mir das Krankengeld vom 01.09.2017 bis zum 25.09.2017 nicht ausgezahlt wird, da diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung angeblich erst am 26.09.17 bei der Krankenkasse eingetroffen ist.

Ich habe aufgrund dessen Widerspruch eingelegt und ein Schreiben des besagten Zeugen beigelegt, der bescheinigt, dass das die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung am 31.08.17 von mir zur Post gebracht worden ist. Diesen Widerruf akzeptiert meine Krankenkasse nicht mit der Begründung, dass lange Postlaufzeiten nicht in Ihrem Verantwortungsbereich liegen. Ich habe jetzt die Möglichkeit meinen Widerruf aufrecht zu erhalten oder aber ihn zurückzunehmen (per Standard-Formular, das mir die Krankenkasse gesendet hat. Ich kann dort ein entsprechendes Kreuz machen).

Welche Chancen habe ich denn das Krankengeld für den besagten Zeitraum doch noch zu bekommen? Schließlich kann ich auch nur auf die Aussage der Krankenkasse vertrauen, dass diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erst so spät dort angekommen ist, einen Beweis kann mir die Krankenkasse nicht vorlegen. Ich jedoch habe einen Zeugen und kann ja auch nichts für evtl. tatsächlich lange Postlaufzeiten.

Seit dem 26.09.17 wird mir das Krankengeld reibungslos und lückenlos gezahlt (ich sende die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nun allerdings auch immer per Einschreiben).

Vielen Dank.

Sehr geehrter Ratsuchende,

ich muss Ihnen mitteilen, dass Sie in der Beweispflicht sind und den rechtzeitigen Zugang beweisen müssen.

Die sogenannte Melderegelungen, die in § 49 Abs. 1 Nr. 5 SGB V geregelt sind, werden von der Rechtsprechung streng angewendet. Sie müssen den Zugang beweisen.

Eine Möglichkeit könnte darin bestehen, dass Sie durch einen Anwalt die Akte einsehen lassen oder diese selber vor Ort bei Ihrer Krankenkasse einsehen. Möglicherweise ergeben sich daraus dann noch Anhaltspunkte dafür, dass die Bescheinigung dorch rechtzeitig eingegangen sit. Von dieser Möglichkeit würde ich Gebrauch machen, um ganz sicher zu gehen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


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