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Rufschädigung /Vorwurf einer Tat


| 09.05.2018 12:19 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Beleidigungen und falsche Anschuldigung am Arbeitsplatz durch Kollegen /in, Unterlassung, Strafanzeige


meine Kollegin beschuldigt mich ihr Privateigentum beschädigt zu haben .Dies behauptet sie seit Februar,fast alle Mitarbeiter und Chefs wußten Bescheid außer ich.Da ich geschätzt bin ,war für die anderen dies eine haltlose Anschuldigung und daher sagte man mir nichts.Als ich das dann zufällig hörte, verlangte ich eine Unterredung im Beisein vom Chef.Sie streitet nun ab mich namentlich genannt zu haben,aber sie erzählte allen anderen, an diesem besagten Tag nur mit mir zusammen gearbeitet zu haben.Daher war für alle anderen sofort klar das nur sie mich meint,da wir uns nicht gerade verstehen.
Was kann ich tun ,damit sie aufhört meinen Ruf zu beschädigen und diese Anschuldigung eine Konsequenz für sie hat.
Ich habe versucht im Beisein vom Chef ,der als Mediator fungierte,die Sache zu regeln.Dabei kamen nur noch Beleidigungen gegen mich hinzu.
09.05.2018 | 13:00

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich danke Ihnen für die Nutzung dieses Forums.
Vor der Beantwortung Ihrer Frage möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum nur eine rechtliche Einschätzung und Beantwortung Ihrer Frage(n) anhand Ihrer Schilderung gestattet und insbesondere bei Hinzutreten weiterer, auch noch unbekannter, Umstände die Beantwortung der Frage(n) anders ausfallen könnte.

Ich möchte nun Ihre Fragen wie folgt beantworten.

Um Ihre Kollegin an der Verbreitung weiterer unsachgemäßer Anschuldigungen gegen Sie zu hindern, sollten Sie sie unbedingt schriftlich zur sofortigen Unterlassung auffordern.
Sollte Ihre Kollegin dies nicht tun und weiterhin die unsachgemäßen und falschen Anschuldigungen gegen Sie verbreiten, könnten Sie sie auch auf gerichtlichem Weg daran hindern, indem Sie gegen sie eine Unterlassungsklage einreichen. In dieser müssten Sie die gesamten Umstände schildern und begründen weshalb die Kollegin zur Unterlassung anzuhalten ist.

Des Weiteren könnte eine Strafanzeige gegen die Kollegin wegen möglicher Beleidigungen und auch wegen der falschen Verdächtigung in Betracht kommen. Hierzu benötigen Sie allerdings auch Beweise dafür, dass Ihre Kollegin Sie beleidigt hat und auch falsch verdächtigt hat. Dies kann durch Zeugenaussagen Ihrer Kollegen und Ihres Arbeitgebers erfolgen.
Ich gebe allerdings zu bedenken, dass eine Strafanzeige möglicherweise wegen des fehlenden öffentlichen Interesses, da es ihm betrieblichen Rahmen geschah und die Öffentlichkeit daher kein Interesse an einer strafrechtlichen Verfolgung Ihrer Kollegin haben könnte. Auch könnte wegen des Fehlens einer sicheren Beweislage die Strafanzeige ins Leere und daher nicht zu eiern Strafe Ihrer Kollegin führen.

In Bezug auf die weitere Zusammenarbeit mit der Kollegin sollten Sie nochmals mit Ihrem Arbeitgeber sprechen. Denn dieser hat auch eine Sorgfaltspflicht Ihnen gegenüber. Er ist daher verpflichtet bei Problemen innerhalb der Belegschaft oder unter den Mitarbeitern dafür zu sorgen, dass diese vermieden oder behoben werden und hierdurch das Arbeitsklima nicht gestört oder gar erheblich verletzt wird. Auch in diesem Zusammenhang könnten Sie gegen Ihren Abreitgeber einen Anspruch darauf haben die Anschuldigungen der Kollegin unterbinden zu lassen.
Über etwaige arbeitsrechtliche Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Abmahnung gegenüber der Kollegin, müsste Ihr Arbeitgeber entscheiden.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort behilflich ist.

Sollten Sie eine Nachfrage haben, so können Sie diese gerne an mich stellen oder mich unter meinen Kontaktdaten kontaktieren.
Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit für die Bewertung meiner Antwort. Vielen Dank.


Nachfrage vom Fragesteller 11.05.2018 | 21:30

Hallo,

wo bekommt man eine Unterlassungserklärung.Könnten sie mir eins schreiben,es sieht mit einem ANwaltLogo sehr viel besser aus.
Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.05.2018 | 20:09

Sehr geehrter Fragesteller,

ich danke Ihnen für Ihre Rückfrage und Ihre Bewertung.
Bezüglich Ihrer Rückfrage möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass diese eine weitere Beauftragung meinerseits darstellen würde. Diese würde auch weitere Kosten auslösen. Ich bitte Sie daher zu mir unter meinen Kontaktdaten Kontakt aufzunehmen damit ich Ihnen das Weitere sowie die Kosten erläutern kann.

Mit freundlichen Grüßen

Bianca Vetter, Rechtsanwältin


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Bewertung des Fragestellers 11.05.2018 | 21:31


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Schnell und hilfreich.Danke


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