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Rückzahlung zuviel bezahlter Krankenversicherungsbeiträge bei der PKV

| 20.02.2019 17:53 |
Preis: 55,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: unwirksame Kündigung an die PKV und Beitragsrückerstattung

Sehr geehrte Damen und Herren
Mein Sohn hat seine private Krankenversicherung(DBV) bereits 2015 gekündigt. Damals wurde die Kündigung von der PKV vermutlich aufgrund eines Formfehlers nicht akzeptiert (Er hat die Kündigung nur telefonisch ausgesprochen und lediglich eine Kopie des Versicherungsscheines der GKV(AOK) an den DBV-Betreuer geschickt.). Allerdings hat der Betreuer der DBV zum damaligen Zeitpunkt, keine persönliche Kontaktaufnahme bzw. Information hinsichtlich der fehlenden Unterlagen und keine betreuenden Maßnahmen zur Beendigung des Vertragsverhältnisses unternommen – und das obwohl der Betreuer, bzw. die Sachbearbeiter der DBV über die bestehende depressive Erkrankung meines Sohnes Bescheid wussten. Der Versicherungsnehmer war aufgrund der Diagnose zuvor in stationärer Behandlung. Das Krankheitsbild meines Sohnes hat ausdrücklich mit dem Mangel an Kraft für das Durchsetzen von persönlichen Belangen zu tun.
Nachdem Er 2015, mit Eintritt in ein angestelltes Beschäftigungsverhältnis, durch die GKV pflichtversichert wurde, und damit dort auch seine Beiträge zu entrichten hatte, hat die Privatversicherung weiterhin im Gesamtrahmen von ca. 10 000,00 € dem ursprünglichen Versicherungsnehmer abgebucht.
Erst nachdem mein Sohn sich in finanzieller Notlage, auch aufgrund des hohen monatlichen Abbuchungsbetrages von ca. 400,00 € durch die PKV, an mich, seinen Vater, gewandt hat, wurde mir das Ausmaß des früheren Verfahrensfehlers sichtbar. Mit Unterstützung und Begleitung, welche durch Ihn selbstverständlich erst einmal autorisiert werden musste, konnte die unvollständige Kündigung, nochmals in die Wege geleitet werden.
Ich frage mich nun allerdings in diesem Zusammenhang, weshalb bei der DBV niemand auffiel, dass von Seiten des ursprünglichen Versicherungsnehmers während der vergangenen fast 30 Monate keine Versicherungsleistungen in Anspruch genommen wurden, trotz der bekannten Krankheitsgeschichte.
Auch nachdem mein Sohn Anfang Dezember 2018 die außerordentliche Kündigung wieder schriftlich aussprach, sowie in einem 2. Schreiben die Rückzahlung der zuviel erhobenen Versicherungsbeiträge ansprach, war für den Zeitraum von 6 Wochen keine informative Kontaktaufnahme über den Verlauf des Vorgangs vorhanden. Eben so wenig wurden die zusätzlich versandten E-Mails beantwortet. Der Bitte um Rückruf von Seiten des Versicherungsbetreuers, wurde ebenfalls nicht entsprochen. (Die telefonische Kontaktaufnahme wurde durch Anrufbeantworter entgegengenommen.)
Gibt es für meinen Sohn überhaupt eine Chance, die zuviel bezahlten Versicherungsbeiträge an die DBV (oder zumindest einen Teilbetrag), zurückerstattet zu bekommen?

22.02.2019 | 11:07

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,
auf Ihre Fragen darf ich Ihnen antworten wie folgt.
Leider muss ich Ihnen sagen, dass die Chance, den Betrag zurück zu erhalten, nicht die besten sind. Ihr Sohn hat, so habe ich Ihre Darstellung verstanden, eine formal unwirksame Kündigung erklärt, und dann lief der Vertrag grundsätzlich weiter. Dass er inzwischen gesetzlich versichert war, spielt da keine Rolle, das Versicherungsverhältnis mit der PKV wird dadurch nicht berührt.
Die einzige Möglichkeit besteht tatsächlich darin, der DBV einen Verstoß gegen die Sorgfaltspflichten vorzuwerfen, da dort der Krankheitszustand Ihres Sohnes ja grundsätzlich bekannt war. Wenn bei dieser Ausgangslage eine unwirksame Kündigung dort eingeht, kann man zumindest erwarten, dass die DBV eine Rückmeldung gibt, dass die Kündigung so nicht akzeptiert werden kann,. Einfach darüber hinweg zu gehen und munter weiter abzubuchen ist ein Verstoß gegen Treu und Glauben. Diese Argumentation ist aber nicht ganz einfach und ich kann Ihnen auch keine Garantie geben, dass es hilft. Ich würde zugleich auch mit einer Beschwerde bei der Versicherungsaufsicht drohen, dann bekommen Sie hoffentlich wenigstens einen Teilbetrag zurück.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 24.02.2019 | 16:01

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