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Rückzahlung von zu lange gezahltem Ausbildungsgehalt.

03.04.2013 17:33 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Überzahlter Ausbildungslohn muss zurückgezahlt werden. Kein Wegfall der Bereicherung bei Ausgaben für Lebenshaltung. Rückzahlungsanspruch ist sofort fällig.

Guten Tag,

eine kurze Zusammenfassung des Problems:

Mein Ausbildungsverhältnis wurde frühzeitig zum 11.01.'13 beendet, da ich sie an diesem Tag abgeschlossen habe. Normalerweise wäre ich bis zum 31.07.'13 dort beschäftigt gewesen. Mein ehemaliger AG hat mir jedoch erst an diesem Tag gesagt, dass ich nicht übernommen werde.

Ich sehe ein, dass es mein Fehler war, mich nicht vorher um eine neue Stelle zu kümmern. Leider habe ich mich auf die mündlichen Zusagen meines AG verlassen, die besagten, dass ich nach der Ausbildung übernommen werde.

Seit dem 10.03.'13 bin ich wieder in einem Arbeitsverhältnis. In dieser Zeit wurde mir jedoch von meinem alten AG das Ausbildungsgehalt weiter überwiesen - irrtümlich.

Ich muss leider eingestehen, dass ich keine wirkliche Übersicht über meine Finanzen habe. Ich habe mir für diese Zeit einen Dispokredit eingerichtet, um "über die Runden" zu kommen. Ich habe jedoch nicht bemerkt, dass das Ausbildungsgehalt weiter überwiesen wurde. Im Zuge meiner Lebenshaltungskosten habe ich dieses Geld ausgegeben.

Heute kam ein Brief von meinem alten AG, der die Rückzahlung fordert. Das sind jedoch fast 2000€, innerhalb einer Frist von 10 Tagen. Das kann ich beim besten Willen nicht aufbringen.

Die Frage ist nun, was ich tun kann?


Hat der AG überhaupt das Recht auf diese Forderung?
- Immerhin wurde das Geld im Zuge der Lebenshaltungskosten ausgegeben, daher besteht keine Bereicherung meinerseits mehr.

Wenn ich es doch zurückzahlen MUSS, habe ich Fristen, die ich einhalten muss?
- Ich finde in dem Ausbildungsvertrag keinerlei Klauseln über eine solche Situation.


Mit freundlichen Grüßen,

03.04.2013 | 17:56

Antwort

von


(1286)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der mitgeteilten Informationen und unter Berücksichtigung, dass Sie lediglich den Mindesteinsatz geboten und damit eine detaillierte Antwort nicht wünschen, folgt:

Rechtsgrundlage für den Anspruch des Arbeitgebers stellt § 812 BGB: Herausgabeanspruch dar. Sie ind ungerechtfertigt bereichert haben das Erlangte herauszugeben.

Auf den Wegfall der Bereicherung können Sie sich nicht berufen, weil Sie dem Geld allgemeine Lebenshaltungskosten bestritten und somit Aufwendungen erspart haben. Diese Lebenshaltungskosten hätten Sie ohne die Überweisungen des Arbeitgebers aus eigenem Geld zahlen müssen.

Die Forderung ist sofort fällig. Irgendwelche Fristen stehen Ihnen nicht zur Seite.

Wenn Sie nicht den gesamten Betrag zahlen können, sollten Sie sich umgehend mit dem Gläubiger in Verbindung setzen und eine angemessene Ratenzahlung vereinbaren.


Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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