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Rückzahlung eines Geldbetrages

| 27.12.2018 16:07 |
Preis: 26,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zu Nachlassforderungen und Nachweispflicht bei Privatdarlehn

Mein verstorbener Mann hat vor Jahren von einer Bekannten 65000 € geliehen bekommen und dafür sein Haus fertig bezahlt ! !
Belege gibt es nicht ! Jetzt will die Frau das Geld zurück und sagt, ich würde als Erbin des Hauses verpflichtet sein , ihr das Geld zurückzuzahlen !

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Grundsätzlich haften Sie als Erbe für Verbindlichkeiten des Erblassers.

Die Bekannte muss jedoch nachweisen, wann, wie, wieviel etc. Geld an den Erblasser übergeben wurde und das vereinbart war, dass der Betrag zurückzuzahlen ist. Dabei spielt es eine Rolle, ob bereits ein Datum zur Rückzahlung vereinbart wurde oder nicht und ob gegebenenfalls die Forderung bereits verjährt ist. Gegebenenfalls ging der Erblasser auch von einer Schenkung aus.

Sie sollten daher zunächst erklären, dass Sie nichts von einer Zahlung wissen und insbesondre um Nachweis der Zahlung sowie der Rückzahlungsvereinbarung bitten um es prüfen zu können. Wenn das nicht erfolgen kann, wird die Durchsetzung der Forderung ohne Erfolg bleiben und eine Rückzahlung ist nicht veranlasst.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
https://www.anwaltskanzlei-sperling.de/wp-content/uploads/2018/06/Hinweise-zur-Datenverarbeitung.pdf

https://www.anwaltskanzlei-sperling.de/datenschutz/


Nachfrage vom Fragesteller 27.12.2018 | 17:04

Die Geldübergabe liegt mindestens 17 Jahre zurück , Gilt die Förderung dann als verjährt ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.12.2018 | 10:53

Die Verjährung beträgt immer drei Jahre zum Jahresende. Bei Darlehnsforderungen beginnt diese Frist ab dem Zeitpunkt der vereinbarten Rückzahlungsverpflichtung. Wenn keine Zeitpunkt vereinbart wurde, dann musss das Darlehn gekündigt werden und es entsteht der Anspruch auf Rückzahlung und ab diesem Zeitpunkt beginnt die Verjährungsfrist. Die absolute Verjährung beträgt 30 Jahre. Wenn eine Frist zur Rückzahlung vereinbart wurde und diese länger als die genannten 3 Jahre zurückliegt, dann ist Verjährung eingetreten.

Bewertung des Fragestellers 27.12.2018 | 18:27

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FRAGESTELLER 27.12.2018 5/5,0
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