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Rückzahlung einer Schenkung

17.08.2019 09:50 |
Preis: 150,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Krueckemeyer


Unsere Enkelin bewohnt ein Haus und bezahlt 750.-€ Miete.
Das Haus steht zum Verkauf und wir schenken ihr den Kaufpreis von 205000.-€
Diese Schenkung wird dem Finanzamt mitgeteilt.
In Zukunft erhalten wir die monatliche Miete von 750.-€
( ohne schriftlichen Vertrag?)
Evtl. wird diese Miete dem Finanzamt als Schenkung mitgeteilt.
Müssen hierfür Steuern gezahlt werden oder ist vorher eine Rückschenkung bis zum Freibetrag
von 40000.-€ ratsam.

Wir erbitten Vorschlag für weitere Vorgehensweise


Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Ihr Vorhaben ist juristisch möglich allerdings nicht unter der Überschrift "Schenkung".

Eine Schenkung ist eine unentgeltliche Zuwendung.

In Ihrem Fall muss aufgrund des wirtschaftlichen Zusammenhanges davon ausgegangen werden, dass die monatliche Zahlung nicht als wiederkehrende Schenkung sondern als Rentenzahlung gesehen werden wird. Diese sind dann als Einnahmen zu versteuern.

Wenn ab jetzt Zahlungen in Höhe der Miete geleistet werden, kann man auch von einer Kaufpreiszahlung ausgehen. Diese wären dann als Kapitaleinkünfte zu versteuern.

Die juristisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung wäre die Immobilie mit einem Nießbrauchsrecht zu belasten. Dann wären die Zahlungen als Rentenleistung zu sehen. Es würde dadurch auch ein Teil der Schenkung entfallen (das heißt auf die Übertragung würden auch keine Steuern anfallen).

Die Übertragung muss in jedem Fall notariell beurkundet werden. Sie können sich hier auch direkt beraten lassen. Insbesondere wäre es sicherlich sinnvoll ein Rückforderungsrecht zu vereinbaren. Als Beispiel sei hier nur ein Rückforderungsrecht bei Scheidung zu nennen. Anderenfalls kann es passieren, dass die Enkelin mit Ihrem Mann das Haus bewohnt, Geld investiert und bei Scheidung das Haus verkauft werden muss bzw. der Ehemann dort wohnen bleibt. Wenn dies nicht in Ihrem Sinne ist, wäre hier ein Rückforderungsrecht sinnvoll. Der Notar kann Sie hier beraten.

Egal wie Sie sich entscheiden, rate ich dringend davon ab, die Zahlungen ohne anwaltliche/notarielle Unterstützung zu vereinbaren. Mindestens schriftlich sollten Sie festhalten was vereinbart wurde.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick verschaffen. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.08.2019 | 10:48

Wir machen keine Abmachung über monatliche Rückzahlung, sondern unsere Enkelin schenkt uns im Laufe der Jahre 40000.-€
Ist dieser Betrag steuerfrei? (Schenkung von Enkel an Großeltern)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.08.2019 | 10:53

Schenkungen von Enkeln an Ihre Großeltern sind bis zu einem Betrag von 20.000€ pro Person steuerfrei.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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