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Rückzahlung des Meitpreises bei vorzeitigen Auszug und Wiedervermietung


21.08.2007 13:22 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Anwälte,

wir haben per Internet einen Bungalow auf Rügen gebucht. AGB sind bei dieser Buchung auf der Seite ausdrücklich nicht angegeben gewesen und auch auf der Buchungsbestätigung war kein ausdrücklicher Hinweis diesbezüglich vorhanden.

Nach einer Nacht in diesem Bungalow sind wir in ein Hotel umgezogen, da ich einen weiteren Aufenthalt dort mit einem Säugling nicht verantworten konnte. Für den Bungalow haben wir 700 EUR für 14 Tage plus Betriebskostenvorauszahlung im Voraus (Hälfte als Überweisung, andere Hälfte plus Betriebskosten in Bar bei Ankunft) gezahlt.

Unmittelbar nach unserem Auszug wurde der Bungalow neu vermietet.
Nun unsere Frage:

Auf der Reservierungsbestätigung ist angegeben, dass eine "Stornierung bis 10 Tage vor Reservierungstermin erfolgen muss, danach besteht kein Anspruch auf Anzahlung (350 EUR). Bearbeitungsgebühren 10% bei Rückzahlung."

Inwiefern ist der Betreiber der Bungalowanlage bei einer Neuvermietung verpflichtet, uns den Mietpreis zuzüglich der nicht verbrauchten Betriebskosten (pro Tag 0,50 EUR) abzüglich einer angemessenen Bearbeitungsgebühr zurückzuerstatten.

Vielen Dank

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Sehr geehrte Ratsuchende,


da nach Ihren Angaben die AGB nicht Vertragsbestandsteil geworden sind, wird es hier allein auf die vertraglichen Vereinbarungen und dann insbesonders die Reservierungsbestätigung (als Vertragsbestandteil) ankommen.

Danach würden Ansprüche zwar zunächst auchscheiden; allerdings halte ich diese Klausel unabhängig von einer weiteren Wertungsmöglichkeit dann für unzulässig, wenn die Neuvermietung offenbar unproblematisch möglich gewesen ist.

Hier sollten Sie also mit allen Unterlagen einen Anwalt aufsuchen und diesen mit den Rückzahlungsansprüchen beauftragen.


Daneben wird auch die Frage zu klären sein, WARUM der Aufenthalt dort nicht mehr zu verantworten gewesen ist. Ist hier ggfs. dem Vermieter etwas anzulasten, hätten Sie ggfs. nicht nur Rückzahlungs-, sondern auch weitergehende Schadensersatzansprüche.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 21.08.2007 | 15:57

Sehr geehrte Frau True-Bohle,

wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, aufgrund der Wiedervermietung eine Rückzahlung zu erreichen?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.08.2007 | 16:01

Sehr geehrte Ratsuchende,

ohne konkrete Prüfung der Anlagen ist eine Schätzung kaum möglich; gleichwohl "mehr als 50%" annehmen, da der Vermieter ansosten aus seinem pauschalisierten Schadensersatzanspruch (und dieses dürfte es vorbehaltlich der Einsicht sein) einen unbilligen Vorteil erlangt.

Hier werden Sie also gute Chancen haben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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