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Rückzahlung der Kosten für Anschluss an Gemeinschaftsantenne vom Vermieter?

16.07.2013 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zur Mietminderung

Ich habe drei Fragen:

1.
Wir sind im Februar in eine Wohnung im Obergeschoss eines Zweifamilienhauses eingezogen. Die untere Wohnung bewohnen die Vermieter selbst. Bei der Besichtigung wurde seinerseits von uns festgestellt, das zwar eine Sat-Schüssel fürs Haus da ist, in der Obergeschosswohnung aber keine Kabel verlegt waren. Auf Rückfrage meinerseits wurde gesagt, das man das machen kann.
Nach unserem Einzug machte der Vermieter mit einer Fachfirma einen Termin aus, damit geschaut werden konnte, was gemacht werden muss. Bei diesem Termin war auch der Vermieter anwesend. Nach der Begutachtung fragte der Monteur, wer denn das ganze bezahlt. Der Vermieter meinte daraufhin, das das nicht seine Sache wäre. Damit ich überhaupt einen Fernsehanschluss habe, wurde die Rechnung über 250,-- € ( es mussten ausser den Kabeln auch ein neues LNB dran, weil beim alten die Anschlüsse nicht ausgereicht haben) erst einmal von mir bezahlt. Nun müssen wir, durch einen anderen Grund bedingt, wieder umziehen. Ich habe nun gehört, das der Vermieter normalerweise beim Vorhanden einer Gemeinschaftsantenne und eines TV-Anschlusses in der Wohnung dafür sorgen muss, das dies alles in betriebsbereitem Zustand ist. Kann ich vom Vermieter die Kosten hierfür zurückverlangen?

2.
Schon eine Woche nach dem Einzug stellten wir fest, das das Warmwasser nicht richtig funktioniert. Nach ca. 2 Miinuten wird das aus dem Hahn kommende Wasser nur noch lauwarm und bleibt es auch. Damit wir baden können, müssen wir uns immer Wasser auf dem Herd heiss machen, denn wir kriegen noch nicht mal eine viertel Badewanne voll, geschweige denn können wir duschen. Diesen Mangel habe ich dem Vermieter gleich mitgeteilt und auch mehrfach persönlich angemahnt. Daraufhin bekam ich zur Antwort: Das ist ein altes Haus, das ist anders nicht möglich. Nachdem nun bis heute nichts passiert ist, habe ich nach Ankündigung die Miete rückwirkend ab Februar um 13 % gekürzt (10 % für den Mietmangel und 3 % für die zusätzlichen Stromkosten für das Warmmachen auf dem Herd). Der Vermieter meinte, das dürfte ich gar nicht. Hat er da recht?

3.
Der Mietvertrag wurde zum 31.08. gekündigt. Wir haben jetzt zum 01.08. schon eine neue Wohnung gefunden.Wir werden auch Ende Juli die Schlüssel übergeben. Wie sieht das jetzt aus mit den Nebenkosten im August? In unserem Mietvertrag ist bei Heizung und Warmwasser eine Teilung 50/50 drin, da es ein 2-Familienhaus ist, wo der Vermieter selbst mit drinwohnt. Nun würde wir im August ja aber weder Heizung noch Warmwasser verbrauchen und ich würde dann für den Verbrauch des Vermieters aufkommen. Muss ich diese Nebenkosten bezahlen?

Vielen Dank im voraus

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

1) Die Kosten des Fernsehempfangs müssen Sie selbst tragen, können jedoch jetzt beim Auszug einen Ausbau veranlassen.

Sollte im Mietvertrag allerdings vermerkt sein, dass Fernsehempfang vorhanden ist, dann muss Vermieter die Kosten erstatten.

2) Sofern das Wasser eine Temperatur von unter 40 Grad vorliegt, dann kann eine Mietminderung vorgenommen werden, bei Temperaturen über 40 Grad nicht. Jedoch sind die 2 Minuten in jedem Fall zu lang. Als Richtwert für eine Minderung wird inkl. Kosten Erwärmung 10% angesehen. Denn es muss beachtet werden, dass bei höheren Temperaturen auch die Warmwasserkosten gegebenenfalls höher wären.

3) Unabhängig vom früheren Auszug müssen Sie die Nebenkosten gem. Mietvertrag zahlen. Ein geringerer Verbrauch wird sich in der Gesamtabrechnung bemerkbar machen und in den Kosten sind auch Festkosten enhalten.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..



Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

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