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Rückzahlung der Kaution!

07.04.2010 13:38 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Schönen guten Tag!

Zum 31.03.10 hat mein Mieter das Mietverhältnis nach 3 Jahren gekündigt. Er hatte eine Kaution von 600 € vor drei Jahren hinterlegt. Bei der Wohnungsabnahme musste ich feststellen, das die Wohnung wohl drei Jahre nicht geputzt wurde. Die Teppiche waren verfleckt, waren mit üblen Gerüchen behaftet, die Armaturen im Bad sind komplett zu erneuern, vollkommen verkalkt, die Fenstergriffe teilweise gebrochen. Ich machte ihn darauf aufmerksam, und meinte ich würde ihm ein Schreiben aufsetzen. Eine Möglichkeit zur Nachbesserung habe ich ihm nicht eingeräumt, da zum 01.04. die Wohnung bereits neu vermietet wurde. Die Nachmieterin ist jetzt natürlich extrem verärgert, da sie seit einer Woche renoviert und putzt. Der Teppich muss raus, Laminat wird gelegt, meine Kosten in diesem Fall belaufen sich auf weit über 1000 ,- €. Zu meinem Glück muß ich nur das Material bezahlen, die handwerklichen Arbeiten übernimmt die neue Mieterin.
Kann ich die Kaution hierfür auch einbehalten?

Sehr geehrter Ratsuchender,


da Sie nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung hier Schadensersatz verlangen können, soweit es nicht um Abnutzungen aufgrund vertragsgemäßem Gebrauch handelt, können Sie diese Ersatzansprüche auch mit der hinterlegten Mietsicherheit verrechnen.

Diese Beschädigungen hätte der Mieter sofort - und nicht etwa erst bei Auszug beseitigen müssen; eine weitere Fristsetzung dürfte nach § 281 II BGB entbehrlich gewesen sein.

Allerdings müssen Sie bei der Höhe beachten, dass zu dem ursprünglichen Kautionsbetrag auch die Verzinsung hinzuzurechnen ist; zu beachten ist ebenfalls bei Ihren Ersatzansprüchen der Abzug Neu-für-Alt, da Sie hier offenbar ältere Armaturen und einen älteren Teppichboden ersetzen.
Je nach Qualität kann bei einem Teppichboden 10-15 Jahre angesetzt werden, bei Armaturen in der Regel 15-20 Jahre, so dass Sie dort nur die anteiligen Beträge in Ansatz bringen dürfen.

bezüglich der Verschmutzungen kommte es auch darauf an, was hinsichtlich der Rückgabe im Mietvertrag vereinbart worden ist; aber auch diese Zusatzarbeiten können Sie geltend machen, da offenbar noch nicht einmal "besenrein" übergeben worden ist.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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