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Rückzahlung der Eigenheimzulage


24.05.2005 22:13 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden


Sehr geehrte Damen und Herren,
Für den Zeitraum von 1993 bis 1997 habe ich Eigenheimzulage nach 10 e für den Kauf und die Eigennutzung einer Eigentumswohnung erhalten.
1997 haben meine Frau und ich ein Haus neu gebaut und geminsam neu die Eigenheimzulage für uns neu und zwei Kinder erhalten ( 8000 DM p.a.).
Im Nov. 2002 ist meine Frau mit den Kindern ausgezogen und hat auch den ersten Wohnsitz geändert. Seitdem trage ich alle Kosten der Unterhaltung, Finanzierung etc. selbst. Im Febr. 2004 wurde das Haus auf mich alleine überschrieben. Im Okt. 2004 wurde die Ehe geschieden.
Das FA hat jetzt den Bescheid von 1997 geändert und fordert von mir 4090 Euro für 2003 und den gleichen Betrag für 2004 von mir zurück. Die Rückzahlung für die Kinder muß ich wohl leider einsehen; was ist aber mit den 2.500 Euro für jeweils 2003 und 2004. Muß ich diese Forderung anerkennen ?
24.05.2005 | 23:42

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

legen Sie gegen den Rückzahlungsbescheid sofort Einspruch ein. Sie müssen Einspruch beim Finanzamt innerhalb eines Monats nach Zugang des Bescheids einlegen. Machen Sie das am besten schriftlich. Das Einspruchsverfahren vor dem FA ist auch kostenlos.

Meines Erachtens müssen Sie die Förderung nicht zurückzahlen,
denn wenn Sie Miteigentümer in einer Wohnung sind und während des Förderzeitraums von 8 Jahren bei einer Scheidung den Anteil des anderen Ehegatten hinzu erwerben, können Sie die Förderung in der bisherigen Höhe bis zum Ablauf des Begünstigungszeitraums weiter beanspruchen. Da Sie den Miteigentumsanteil erst erworden haben, lange nachdem der Förderzeitraum abgelaufen ist, müssten Sie meines Erachtens dann erst Recht die Förderung behalten dürfen und zwar in voller Höhe mit Kinderzulage.

Ich rate Ihnen in diesem Zusammenhang dringend auch einen Steuerberater zu kontaktieren.

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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