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Rückzahlung Wohngeld

| 22.02.2013 08:35 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Sehr geehrte Experten,

in Düsseldorf beziehe ich Wohngeld seit 3 Jahren für eine 60qm Wohnung.

Im September bin ich nach Wuppertal gezogen.

Ich habe in Wuppertal neues Wohngeld beantragt und im Schreiben dort mitgeteilt, dass das Wohngeld in Essen bitte gekündigt werden soll.

Dieser gesamte Antrag ist augenscheinlich nicht angekommen.

Ich habe weiterhin Wohngeld (aus Düsseldorf) erhalten. Im Januar habe ich auf einmal kein Wohngeld mehr erhalten.

Nun schreibt mir das Wohngeldamt aus Düsseldorf, dass ich für die Monate Sep, Okt, Nov, Dez zurückzahlen muss, da es mir nicht zusteht. Ich bin davon ausgegangen, dass es identisch ist,

Und aus Wuppertal bekomme ich nun erst ab März 2013 mein Wohngeld, da meine Unterlagen nicht angekommen sind.

Soll ich dagegen Einspruch nehmen oder es als Pech abhaken und weitermachen?

Mich ärgert das sehr und ggf. meldet sich ein Anwalt,der eine Möglichkeit sieht hier mein Recht zu finden und den ich auch real beauftragen kann.

Habe ich fahrlässig gehandelt, da ich Düsseldorf nicht bescheid gegeben habe, sondern alles über Wuppertal abgewickelt habe?

Was habe ich falsch gemacht und welche Möglichkeiten habe ich, meine Argumentation "zu optimieren", um ggf. hier mit einem blauen rauszukommen und nicht so viel zurückzuzahlen und trotzdem ab Januar 2013 zu meinem Wohngeld zubekommen?

Insgesamt geht es hier also um 600 EUR.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Anfrage. Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum dafür gedacht ist, einen ersten Eindruck zu der Rechtslage zu vermitteln. Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Teilen des Sachverhalts kann es durchaus zu einer anderen rechtlichen Beurteilung kommen.

Es ist leider in der Tat so, dass Wohngeld objektbezogen gezahlt wird. Dies bedeutet, dass bei einem Unzug dies der Wohngeldstelle angezeit und das Wohngeld für die neue Wohnung erneut beantragt werden muss, denn die Wohngeldstelle muss die Möglichkeit haben, die Angemessenheit der neuen Wohnung zu prüfen.

Nun ist das Problem bei Ihnen, dass Sie zwar einen neuen Antrag ausgefüllt haben, dieser aber wohl bei der Wohngeldstelle nicht eingegangen ist. Fraglich wäre, ob Sie irgendwie beweisen können, dass Sie die Unterlagen verschickt oder abgegeben haben. Rein rechtlich, wird es schwierig für die Argumentation, wenn Sie keinerlei Nachweise ür den Versand der Unterlagen haben.

Dennoch könnte man versuchen, Widerspruch einzulegen mit der Begründung, dass man einen neuen Antrag gestellt hat. Für die genaue Beurteilung wären jedoch weitere Informationen durch Sie erforderlich.

Gerne bin ich bereit, Sie weiter zu vertreten. Kontaktieren Sie mich bei Bedarf am besten über meine Email.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben. Sollte Ihnen noch etwas unklar sein, dürfen Sie gerne die Nachfragemöglichkeit nutzen. Wenn Sie zufrieden sind, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 22.02.2013 | 10:36

Liebe Frau Anwältin,

vielen Dank für die zügige Antwort, die mich bestätigt hat.

Ich werde in der Tat Herausforderungen haben, zu beweisen, dass ich alles fristgerecht und korrekt übermittelt habe.

Möchte allerdings nicht unversucht lassen.

Auf der anderen Seite, denke ich ökonomisch und weiss nicht, ob die Hinzuziehung eines Anwaltes und eines Widerspruchs nicht nur Kosten verursacht, und keinen Erfolg.

Was meinen Sie? Sollen wir's versuchen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.02.2013 | 12:43

Sehr geehrter Fragesteller,

ich kann Ihnen keine seriöse Prognose geben, ohne die genauen Umstände zu kennen. Da ich natürlich auch nicht möchte, dass Sie am Ende auf den Kosten für einen von vornherein sinnlosen Widerspruch sitzen bleiben, würde ich vorschlagen, dass Sie mir die Bescheide einfach per Email übersenden und ich mir diese anschaue. Dann kann ich Ihnen sagen, ob ein Widerspruch erfolgversprechend ist. Und Sie können es sich überlegen. Ich jedenfalls wäre bereit. Eventuell hätten Sie ja auch Anspruch auf Beratungshilfe, dann hätten Sie kein Kostenrisiko. Einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe bekommen Sie bei Ihrem örtlichen Amtsgericht. Für die Antragstellung benötigen Sie einen Einkommensnachweis, den Wohngeldbescheid und Ihren Mietvertrag.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 22.02.2013 | 12:18

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