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Rückzahlung Rentenvers.


06.11.2005 06:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich muss aus pers. Gründen meine RV bei der K- Versicherung mit Sitz in karlsruhe kündigen.
Ich habe seit 01.12.1994 regelm. 100,-mtl. eingezahlz. Jedes Jahr wäre die Erhöhung um das Verhältn. d. Höchstbetrages der gesetzl.Rentenvers., mind. aber6%/Jahr, die ich teilweise mitnahm.

Seit Mitte 2002 konnte ich nicht mehr einzahlen (Arbeitslosigkeit). Der Vertrag ruhte/beitragsfrei.

Ich habe mich nun zu einer Kündigung entschlossen.
der Rückkaufswert beträgt lt. der Versicherung zu jetzt. 2.589,34+304,23= 2893,57 abz, evtl. 168,80Kap+Sol =2724,77€.
Kap +Sol hole ich mit einer Freistellungsbesch. zurück.

Eingezahlt habe ich also (ohne Erhöhung) 4.500,-€. DIe jährl. Erhöhung der Zahlung kann ich derzeit nicht mehr so richtig nachvollziehen, da durch mehrere Umzüge die Papiere nicht mehr vollst. sind. Den Vers.Schein habe ich noch.

Es ist eine Rentenvers., die bei Erhöhung des Beitrages auch die Leistung in der Zukunft (Rentenzahl,) erhöhen sollte, ohne Gesundheitsprüfung, bei Tod sollten die Beiträge ohne Zinsen, ohne Ratenzuschl.(b, unterj.zahlung), ohne sonst. Zuschl.sowie die Beiträge f.eingeschl. Zusatzvers. zurückgezahlt werden.
Das leuchtet einigermaßen ein, denn dass sind die Rissikokosten des Versicherers.
Eine Zusatzvers. gibt es nicht (meines Wissens, nicht ausgewiesen)
Einen Ratenzahlungszuschlag kenne ich nicht, sthet auch nirgends in den Unterlagen, ich weiß aber, dass einige Vers. 3,5,8% b unterj. Zahlung nehmen. Somit wären vom mtl. Betrag X x- y% abzuziehen und es wird angelegt, abgezogen für den Todesfall kann nichts werden, da ja kein Todesfallrisiko (Summe) besteht.

Heute weiß ich nicht genau/"denke ich aber", dass die Erhöhung der Vers. Summe bei jährlicher Erhöhung oder umgekehrt der Prämie ohne "weitere Gesundheitsprüfung!!", sicherlich ein Punkt wäre, der da wohl heißen könnte "sonst. Zuschläge".

Meine Frage:
Wie berechnet man nach den "dürftigen" ANgaben des Versicherers, die Kosten?
Wieviel wäre ein zu Grunde gelegter Anlagezins?

Wie und wer prüft, diesen Betrug, der sicherlich in der Grauzone liegt. Hier sind doch versteckte Kosten?ß (ich weiß, dass es Vermittlerkosten, Abschlusskosten und Bearbeitungskosten gibt!) Ist mir alles klar, aber nach diesen vielen Jahren müßte doch eigentlich das eingezahlte Guthabemn zzgl, einer Sparbuchverzinsung vorhanden sein. Der Versicherer lebt doch durch die gute Wiederanlage.
06.11.2005 | 10:31

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Der Bundesgerichtshof hat in seinen Urteilen vom 12.10.2005 die Bedingungen zur vorzeitigen Kündigung von kapitalbildenden Versicherungen (Renten oder Lebensversicherungen) für unwirksam erklärt. Auch im Falle einer Beitragsbefreiung müssen Kunden nicht mehr so hohe Verluste auf das eingezahlte Kapital wie bisher in Kauf nehmen. Das höchste Gericht gab den Versicherern eine Formel vor, nach der künftig der Rückkaufswert bzw. die Beitragsfreistellung berechnet werden muss. Die Urteile gelten vorerst für alle Versicherungskunden, die ihre Verträge zwischen Juli 1994 und Herbst 2001 abgeschlossen haben.

2.Da mir hier zu wenig Informationen vorliegen, kann ich die Prüfung nicht selbst vornehme. Das wäre auch für 20 Euro nicht möglich.

3.Zu einer genauen Prüfung rate ich Ihnen deshalb, die Verbraucherzentrale in Baden-Würtemberg zu kontaktieren. Hier die Kontaktdaten:

http://www.vz-bawue.de/UNIQ113126879216895/link12876A.html,

Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.
Paulinenstr. 47
70178 Stuttgart
Tel: 0711 66 91 10
Fax: 0711 66 91 50

oder in Karlsruhe selbst

Südliche Hildapromenade 2

76133 Karlsruhe (Weststadt)
Tel.: 0721 /9 84 51 11
Fax: 0721 /9 84 51 50
Terminvereinbarung:
Mi 16-19 Uhr
Öffnungszeiten: Di 10-18 Uhr,
Mi 13-19 Uhr, Do 13-18 Uhr
Rechtsberatung:
Donnerstag Nachmittag nur
nach Terminvereinbarung, Energieberatung

4.Sie müssen unbedingt sämtliche Unterlagen zusammensuchen und dann einen Termin dort vereinbaren. Anhand der Unterlagen kann dann geprüft werden, ob die Vertragsbedingungen wirksam sind und was Sie zurück bekommen.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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