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Rückzahlung Privatdarlehen/Verjährung


26.09.2006 20:07 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Eltern(80Jahre)haben im April 2005 einer Verwandten 15000,-Euro geliehen und folg.Rückzahlung vereinbart:
5000,-+3%Zinsen zum 30.12.05/ 5000,-+3%Zinsen (gerechnet von April 05 an)und weitere 5000,-+3%Zinsen (gerechn. von April 05 an)Bis heute wurde keinerlei Rückzahlung getätigt und die Verwandte hat sich überhaupt nicht mehr gemeldet, um ggf. eine andere Rückzahlung zu vereinbaren.1.Was können meine Eltern tun,um an ihr Geld zu kommen?Wiesollte die Aufforderung zur Zahlung formuliert werden?2.Wann würde das Darlehen verjähren?
3. Haben wir als Erben die Möglichkeit-nach dem Tode der Eltern und nach der Verjährungsfrist das Darlehen zurückzufordern?Bitte geben Sie uns einen brauchbaren &.rechtssicheren Tipp.
26.09.2006 | 20:49

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Ich weise freundlichst vorab darauf hin, dass dieses Forum eine generelle Erstberatung bietet, konkrete Formulierungshilfen kann und darf ich daher nicht erteilen. Insoweit verweise ich auch auf die Betreiberrichtlinien von fea. Natürlich stehe ich Ihnen jedoch im Rahmen einer weiteren Vertretung zur Verfügung. Danke für Ihr Verständnis und nun zur Lösung!
1. Unzweifelhaft wurde hier ein Darlehensvertrag geschlossen. Zu den entsprechenden von Ihnen dargelegten Fälligkeitsterminen, eine Beweisbarkeit der Abreden will ich unterstellen, wurde nichts gezahlt, sodass Verzug der Darlehensnehmerin besteht. Daher wäre ratsam, nunmehr den gesamten Vertrag zu kündigen und eine fristgerechte Zahlung des vollständigen Betrages zu verlangen. Hilfsweise können Sie in dem Aufforderungsschreiben auch strafrechtliche Schritte (soweit die trotz familiärer Bindung tunlich ist) ankündigen. Denn hier liegt ein Eingehungsbetrug nach § 263 StGB nahe.

2. Die Verjährung des Rückzahlungsanspruches aus dem Darlehensvertrag liegt gem. § 195 BGB regelmäßig bei 3 Jahren liegt. Frist läuft ab Schluss des Kalenderjahres, wo das Darlehen gekündigt wurde oder in welchem die Rückzahlung vereinbart (auch der von Ihnen genannte Zahlungsrahmen wäre insoweit mitmaßgeblich für den relevanten Betrag). Ist die Rückzahlung verjährt, wären daran auch grds. Erben gebunden.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 26.09.2006 | 23:24

Muß zwangsläufig eine Kündigung des Darlehens erfolgen oder reicht eine schriftliche "Erinnerung" an die Zahlungsverpflichtung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.09.2006 | 08:13

Danke für Ihre Nachfrage. Die Rückzahlung wird erst mit KJündigung fällig. Der Teil, der nachweisbar am xx.xx. zurückzuzahlen war, ist bereits zur Rückzahlung fällig und daher reicht dabei eine Erinnerung. Aber der Rechtssicherheit halber und um den Ernst der Lage zu verdeutlichen, sollten Sie kündigen.

Hochachtungsvoll

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