Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rückzahlung Kindesunterhalt

30.10.2009 23:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Guten Abend.
Der Vater der gemeinsamen Kinder (geb 12/01 und 2/04) hat sich 9/07 in einer anwaltlichen Verinbarung verpflichtet, 200 % des Regelsatzes an Kindesunterhalt zu zahlen und zahlt seitdem 740 Euro /Monat ( 413/ 327 Euro). Der ebenfalls vereinbarten Verpflichtung zur Erstellung und Vorlage von vollstreckbaren Unterhaltstiteln ist er bislang nicht nachgekommen.
Ich habe jetzt in den Düsseldorfer Tabellen gelesen, dass er deutlich mehr zahlen müsste ( nach Abzug des Kindergeldes 480 bzw 398 Euro pro Kind bei 200 %)
Fragen:
1. stimmt das bz.wieviel müsste er aktuell zahlen?
2. ist er zur Nachzahlung verpflichtet, wenn ja, wieviel?
Er ist sicher zahlungsfähig.
Danke.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworten darf.

Ich gehe davon aus, dass der Titel die Anrechnung des hälftigen Kindergeldes enthält.

Vorbehaltlich einer konkreten Prüfung der Unterhaltsvereinbarung ergibt sich folgende Neuberechnung:

Da die Regelbetragsverordnung seit dem 01.01.2008 nicht mehr gilt, ist der damals titulierte dynamische Unterhalt umzurechnen.

Die Umrechnung ergibt für das im Dezember 2001 geborene Kind einen Unterhalt von 408 EUR.

Für das im Februar 2004 geborene Kind wären 325 EUR zu zahlen.

Insgesamt wären also 733 EUR zu zahlen, so dass der Kindesvater derzeit nicht zu wenig zahlen wird.

Unterhaltsansprüche verjähren im Übrigen nach 3 Jahren, so dass - sollte der Vater in der Vergangenheit zu wenig gezahlt haben - eine entsprechende Nachzahlung rückwirkend verlangt werden kann.

Die mitgeteilten Daten geben dazu jedoch keinen Anlass.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bei Bedarf kontaktieren Sie mich bitte unter <info@rechtsanwalt-schwartmann.de> oder telefonisch unter 0221-3559205.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68333 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Erst anfängliche Schwierigkeiten, am Ende jedoch sehr klar und stets sehr freundlich erklärt. Sehr zu empfehlen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
War verständlich und ausführlich, vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
3,8/5,0
Das nächste Mal bevorzuge ich eher eine persönliche Beratung. Das liegt wohl eher an der Plattform, als an der beratenden Person. Aus diesem Grund hat sich für mich jetzt keine Handlungsoption ergeben, bzw. etwas, was ich tun ... ...
FRAGESTELLER