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11.06.2007 13:47 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,

ich habe eine Gaststätte vorzeitig aufgegeben weil sie sich überhaupt nicht rentiert hat. Wohlbemerkt waren die Verpächter 10 Jahre mit mir befreundet. Ich muß die nächsten 5 Jahre 200€ im Monat bezahlen, ( Nebenkosten und Pacht ). Die 200 € bezahle ich jetzt eineinhalb Jahre ganz brav.
Ich kann es aber nur ganz schwer abzweigen.
Jetzt meine Frage: Wenn ich einen Brief schreiben würde, in dem steht das es mir nicht mehr möglich ist soviel zu bezahlen,dass ich nur noch 50€ im Monat bezahlen kann.
Meinen Sie er kann mir schwierigkeiten machen z.B das ich mir eine kleinere Wohnung suchen muß, oder mein Auto abgeben muß, oder eine Lohnpfändung anstehen würde???

Ich bedanke mich im voraus ganz herzlich
Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie haben grundsätzlich keinen Anspruch auf die Gewährung einer Ratenzahlung bzw. die Anpassung der bisherigen Raten, sofern dies nicht vertraglich vereinbart ist.

Eine Schreiben, mit dem Sie die Zustimmung zur Zahlung von geringeren Beträge bitten, kann im schlimmsten Fall als Kündigung der bisherigen Vereinbarung ausgelegt werden. Entscheidend ist die Formulierung im Einzelfall.

Sollte die Gegenseite im Besitz eines Titels sein, könnte diese dann unter Umständen die Zwangsvollstreckung einleiten, was auch eine Lohnpfändung zur Folge haben kann. Falls der Gegner noch keinen Titel über die Forderung Ihnen gegenüber hat, könnte eine Weigerung, die bisherige Absprache fortzuführen, unter Umständen eine Klage zur Folge haben.

Das Risiko dieser negativen Folgen lässt sich durch sorgsame Formulierung sicherlich begrenzen, zumal Sie mit dem Gläubiger befreundet sind. Dazu sollten Sie sich im Einzelnen aber beraten lassen und dem Gläubiger ergänzend Nachweise über Ihre finanziellen Möglichkeit zur Verfügung stellen. Ein Formschreiben kann ich im Rahmen dieser Plattform nicht zur Verfügung stellen.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt
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