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Rückwirkender Urlaubsanspruch bei Minijob?

| 23.06.2013 19:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Zusammenfassung: Auch bei einem Minijob hat der Arbeitnehmer einen Urlaubsanspruch.

Im welchen Fall oder überhaupt kann der geringfügig beschäftigte die Urlaub der vergangene Jahre Anspruch erheben, wo er vorher mündlich Verzicht erklärt hat, und verweist dass er nicht richtig erklärt wurde.

2.Frage Wie viel Spielraum haben die An u. AG einen Arbeitsvertrag zu schließen bezüglich der Urlaub und Feiertage können das vereinbart werden unabhängig von der Gesetzgebung

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wir folgt Stellung:


1.

Bezüglich des Urlaubsanspruchs für vergangene Kalenderjahre gilt Folgendes: Das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) sagt, Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr. Damit entsteht der Urlaubsanspruch also am 01.01. und endet am 31.12. des Jahres. Der Arbeitnehmer muß den Urlaub im laufenden Kalenderjahr nehmen und der Arbeitgeber muß den Urlaub im laufenden Jahr gewähren; vgl. § 7 BUrlG.

Sollten noch Urlaubstage aus dem Vorjahr bestehen, sind diese in der Regel bis 31. März nehmen.

Damit dürften in Ihrem Fall Urlaubsansprüche aus 2012 verfallen sein.


2.

Nach § 3 Abs. 1 BUrlG) beträgt der Urlaub grundsätzlich 24 Werktage jährlich. Ein längerer Urlaub ist arbeitsvertraglich möglich, weniger nicht.

Hier können Sie sehr anschaulich nachlesen, wieviel Urlaubstage Ihnen zustehen: http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/node.html

Entscheidend ist, wieviele Tage pro Woche Sie arbeiten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.06.2013 | 20:39

meine Frage war, im welchen Fall kann der AN Anspruch auf rückwirkende Urlaub erheben z.B. wenn kein Arbeitsvertrag vorliegt
oder wenn der AG im über das recht auf Urlaubanspruch nicht erklärt
und der AN meint er wurde absichtlich darüber nicht informiert
In meinem Fall hat der AN aber zugestimmt das er damit einverstanden
ist und erhebt kein Anspruch auf urlaub

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.06.2013 | 20:59

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Zunächst sei darauf hingewiesen, daß Ihre "Nachfrage" eine von der Ausgangsfrage abweichende Fallkonstellation enthält.

Mit anderen Worten: Was Sie gefragt haben, können Sie oben in Ihrer Frage nachlesen. In der Nachfrage steht etwas Anderes.


2.

Wenn ein Arbeitnehmer gearbeitet hat und dafür Lohn erhalten hat, liegt ein Arbeitsvertrag vor. Ob schriftlich, mündlich oder durch konkludentes Handeln ist unerheblich.


3.

Wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nicht über den Urlaubsanspruch informiert, egal ob absichtlich oder nicht, ist es Sache des Arbeitnehmers, den Urlaub beim Arbeitgeber einzufordern.


4.

Alles weitere (also die Rechtslage) können Sie in meiner Antwort nachlesen. Nochmals weise ich auf den interessanten Link hin.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.06.2013 | 21:22

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"Frage wurde nicht genau beantwortet nur auf Gesetzgebung verwiesen
bei Nachfrage wurde deutlich erklärt."
FRAGESTELLER 23.06.2013 5/5,0
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