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Rückwirkende Beitragserhöhung AOK

| 23.04.2016 19:33 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.


Sehr geehrte Damen/Herren,
Ich bin seid 18.07.15 bei der AOK freiwillig versichert. Den Einkommensnachweis habe ich am 29.08.15 eingereicht, danach wurde ein monatlicher Beitrag in Höhe von 206,88€ festgesetzt. Jetzt, April 2016, bekam ich ein Schreiben von der AOK in dem sie sich für die Auskünfte zum Einkommen bedanken und mir freundlich mitteilen, dass der Beitrag jetzt neu errechnet wurde, beträgt nun 369,73€ und ich der AOK rückwirkend für die Zeit vom 18.07.15 bis heute 1522,61€ schulde. Ich hätte mich für 369,73€ bei der AOK nicht versichern gelassen und würde nach einer günstigeren Krankenkasse suchen. Es hat sich nichts am Einkommen geändert. Außerdem habe ich im Februar eine Kündigung bei der AOK eingereicht. Wie kann ich mich dagegen die Nachzahlung wehren?
Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wehren können Sie sich mittels eines Widerspruches.

Sie wurden nach Ihrer Schilderung vorläufig eingestuft.

Ein Sozialleistungsträger kann bis zu 4 Jahre rückwirkend Beiträge fordern und demgemäß nachberechnen.

Nachdem zunächst lediglich eine vorläufige Beitragsfestsetzung durch einstweilige Regelung erfolgte, können Beiträge rückwirkend aufgrund der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Nachweise festzusetzen u (vgl. BSG vom 11.03.2009, Az.: B 12 KR 30/07 R ).

Damit sehe ich leider keinerleid Erfolgsaussichten für einen erfolgreichen Widerspruch.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 29.04.2016 | 11:57

Sehr geehrter Hr. Grübnau-Rieken,

vielen Dank für ihre Antwort. Mein Beitrag wurde nicht vorläufig eingestuft, sondern es lag angeblich ein Missverständnis vor. Da mein Ehemann zwei mal im Monat bezahlt wird und es deswegen zwei monatliche Abrechnungen gibt, habe ich der AOK eine davon als Einkommensnachweis zugeschickt. Dies war der AOK von Anfang an bekannt, denn der monatliche Verdienst meines Mannes war der ausschlaggebende Grund wieso die AOK meinen Sohn nicht familenversichern wollte. Mein Beitrag wurde dennoch falsch berechnet, da die Mitarbeiter den zweiwöchigen Gehalt als Monatsgehalt in der Rechnung nutzten. Den Fehler seitens der AOK räumte die Beraterin ein und ich hätte mich gegen die freiwillige Krankenversicherung bei der AOK entschieden, hätte ich den richtigen monatlichen Beitrag gewusst.

Gibt es noch eine Chance auf einen erfolgreichen Widerspruch, wenn der Fehler bei der Berechnung lag?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.04.2016 | 12:07

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Gibt es noch eine Chance auf einen erfolgreichen Widerspruch, wenn der Fehler bei der Berechnung lag?
Ja, gibt es. Gerade wegen der fehlerhaften Berechnung. Zu viel gezahlte Beiträge können Sie dann zurückfordern.

Mit freundlichen Grüßen

Grübnau-Rieken
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.04.2016 | 16:26

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FRAGESTELLER 27.04.2016 4,6/5,0
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