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Rückübertragung Immobilie

| 25.07.2008 10:15 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Ich bitte hiermit um einen Verfahrenshinweis mit folgendem Hintergrund:

Im Besitz unserer Familie befindet sich ein Grundstück/Immobilie.Dieses wurde 1997 auf meine beiden Kinder übertragen.Im notariellen Vertrag wurde neben den sachlichen Inhalten auch ein lebenslanges Niessbrauchnutzungsrecht für mich und meinem Mann eingetragen,sowie eine Widerrufsklausel (grober Untreue) eingearbeitet.
Nunmehr möchten wir die Immobilie rückübertragen um unsere Kinder vor den anstehenden finanziellen Verbindlichkeiten zu entlasten.Auf dem Grunstück lasten
noch eine Hypothek bzw. ein Bausparkredit.
Die Rückübertragung soll an mich als ehemalige Vorbesitzerin vor der Übertragung an die Kinder erfolgen.Des weiteren soll das lebenslängliche Niessbrauchnuntzungsrecht für meine Mann vorrangig erhalten bleiben.

Meine Frage dazu wäre:

Welcher Verfahrensweg ist zur Erreichung des neuen Zustandes der Immobilie am
kostengünstigsten?
Die Erhebung von u.a. Schenkungssteuer für das Finanzamt soll wegen finanziell
begrenzter Möglichkeiten meinerseits weitgehenst vermieden werden.
Der Wert der Immobilie beträgt 90 000,00 € .
Wie hoch wären ca. die anfallenden Kosten beim Notar/Anwalt ?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne beantworte ich ihre Anfrage wie folgt :

Zu Erst ist in ihrem Fall abzuklären ob eine schenkweise Rückübertragung überhaupt möglich ist, denn grundsätzlich geht dies nicht ohne weiteres. Insbesondere sind ja nun die Kinder Eigentümer und letztlich Verfügungsberechtigt, sei auch eine elterliche Vermögenssorge gegeben.

Eine Rückübertragung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn Sie sich bei der Übertragung der Immobilie an die Kinder ein Recht auf Rückübertragung zugesichert haben. Prüfen Sie daher ihren notariellen Vertrag hinsichtlich solcher Möglichkeiten, beispielsweise ein Rückübertragungsrecht wegen Überschuldung oder dergleichen.

Sollte eine solche Möglichkeit nicht explizit gegeben sein, müsste ihr Fall detailliert überprüft werden. Insbesondere ob es dem Vermögen des Kindes zuträglich ist die Schenkung an die Eltern zurück zu gewähren. Dies bedarf aber einer Berücksichtung aller Umstände und kann daher über diese Plattform nicht geleistet werden.

Soweit eine Rückübertagung möglich ist, ist es der kostengünstigste Weg direkt mit einem Notar die Übertragung vertraglich aufzusetzen und zu vollziehen. Die Kosten dafür entsprechen grob den Kosten den die Übertragung damals auf die Kinder veranschlagt hat.

Sollten Sie eine detaillierte Beratung hinsichtlich des Vertrages benötigen und wünschen, reicht der Notar nicht mehr, sondern Sie müssten dann einen Anwalt beauftragen. Hier würde ich Ihnen empfehlen vorab mit dem Anwalt ein pauschales Honorar zu vereinbaren und sich einen unverbindliches Honorarangebot unterbreiten zu lassen. Je nach Arbeitsaufwand und gewünschter Ausarbeitung variiert dann das zu vereinbarende Honorar.

Bezüglich der Schenkungssteuer ist anzumerken, dass eine genaue Angabe unter anderem auch von ihrer Steuerklasse und weiteren Faktoren abhängt.
Es ist aber in jedem Fall so, dass für Eltern wesentlich geringere Freibeträge gelten als für Kinder und in ihrem Fall wenn Sie eine Schenkung vornehmen, in jedem Fall erhebliche Schenkungssteuer anfällt, beispielsweise grob GESCHÄTZT ca. 13.600 € Schenkungssteuer bei Steuerklasse II bei einem Schenkungswert von ca. 90.000 €.


Bitte haben Sie dafür Verständnis das im Rahmen dieser Erstberatungsplattform nur eine erste Einschätzung ihrer Anfrage möglich ist und insbesondere das Hinzukommen bisher nicht genannter Umstände zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe Ihnen geholfen haben zu können und stehe Ihnen über die Nachfragefunktion,per Mail oder telefonisch bei Rückfragen zur Verfügung.

Sollten Sie an einer Beauftragung interessiert sein, kann ich Ihnen anbieten das Beratungshonorar dieser Plattform auf eine weitergehende Beauftragung anzurechnen.



Mit freundlichen Grüßen


Holger Hafer
(Rechtsanwalt)

Bewertung des Fragestellers 11.11.2008 | 22:50

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 11.11.2008 4/5,0
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