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Rücktrittswunsch vom Vertrag Autoverkauf

16.01.2008 12:38 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Wir haben am 04.12.07 mit einem rumänischen Autohändler einen Kaufvertrag geschlossen - Verkauf unseres älteren BMWs. Der Wagen sollte von ihm Ende Januar 2008 bei uns abgeholt werden. Bereits ein paar Tage später stellten wir doch nach Äbwägung aller finanziellen Gegebenheiten fest, dass wir den Wagen lieber behalten wollten. Ein Anruf zur gütlichen Einigung bei diesem Verkäufer, der nur gebrochen Deutsch sprach, ergab leider, dass er nicht vom Vertrag zurücktreten möchte. Er hatte auch bei Vertragsabschluss eine Baranzahlung von 100,00 EUR geleistet. Am 10.12.07 schrieben wir mit Eingeschriebenem Brief die Kündigung/ Rücktritt vom Vertrag. Der Verkäufer meldete sich erneut telefonisch, dass er auf Vertragserfüllung besteht. Da wir keine Konto-Nr. (auch nicht auf dem Vertrag) für eine Überweisung an ihn besitzen (alles etwas dubios), wollten wir ihm nun die 100 EUR per Postwertbrief zurückschicken, um nochmals unsere Absicht zum Rücktritt kundzutun und keine weiteren Verpflichtunge zu haben.
Unsere Frage ist: Kommen wir aus diesem Vertrag - den wir innerhalb einer 14-Tage-Frist gekündigt haben - und mit Rückgabe der Anzahlung - heraus? Oder was passiert, wenn der Verkäufer (u.U. mit mehreren Mann) bei uns auftaucht, auf die Herausgabe pocht und evtl. sogar gewaltsam "Druck macht"?

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Nach meinem Dafürhalten ist der Vertrag über den Verkauf Ihres Fahrzeugs wirksam zu Stande gekommen.
Gründe für einen Rücktritt bzw. eine Anfechtung des Kaufvertrages vermag ich nicht zu erkennen. Insbesondere die von Ihnen dargestellten " finanziellen Erwägungen " berechtigen nicht, vom Kaufvertrag zurückzutreten.
Sollte der Käufer nicht mit einer gütlichen Einigung einverstanden sein, werden Sie das Fahrzeug gegen Zahlung des gesamten Kaufpreises an den Käufer herauszugeben haben.

Sollte der Käufer seine Ansprüche mit Drohungen oder Gewalt gegen Sie durchsetzen, wäre die örtliche Polizeidienststelle Ihr Ansprechpartner.
Das von Ihnen geschilderte Szenario stellt die Verwirklichung verschiedener Straftatbestände (Nötigung, Körperverletzung u.a.) dar.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt Kämpf - Strafverteidigung und Internetrecht in München

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