Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rücktritt von mündlich zugesagtem Kauf vor Notarunterschrift

1. Dezember 2021 12:38 |
Preis: 100,00 € |

Vertragsrecht


Guten Tag,

Ich, habe dem Eigentümer eines Objektes (eine Bank) ein Kaufangebot gemacht, das sie angenommen hat.
Daraufhin habe ich einen KV-Entwurf beim Notar in Auftrag gegeben.
Mittlerweile zieht sich die Sache seit 3 Monaten hin. Dies liegt an den Daten die die finanzierende Bank gefordert hat
und die teilweise vom Verkäufer bis dato nicht geliefert wurden (z.B. Aufteilungsplan).
Gleichzeitig warte ich auf die Rechnung für die letzte Heizungsanlagenerneuerung.

Kann ich nun den geplanten Kauf absagen ohne Schadensersatzklage seitens des Verkäufers befürchten zu müssen.
Und : muss ich/soll ich dies begründen ?

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich bedeutet die Formbedürftigkeit des Grundstückskaufvertrages, dass vor der notariellen Beurkundung keine gegenseitigen Verpflichtungen zum Abschluss des Vertrages bestehen. Um diesen Schutz der Parteien vor einer übereilten Bindung nicht zu unterlaufen, hält die Rechtsprechung Schadensersatzansprüche bei einem "Rückzieher" vor der Beurkundung nur in Ausnahmefällen für berechtigt. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn von Anfang an keine Absicht bestand, den Vertrag wirksam abzuschließen. Nach Ihrer Schilderung scheinen solche Gründe, die einen Schadensersatzanspruch auslösen könnten, nicht zu bestehen.

Wenn Sie dem Verkäufer mitteilen, dass Sie nicht mehr interessiert sind, können Sie das durchaus damit begründen, dass er die erforderlichen Unterlagen nicht zur Verfügung gestellt hat. Zwingend ist das allerdings nicht.

Sie werden aber die Kosten des Notars begleichen müssen, da Sie diesen beauftragt haben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

FRAGESTELLER 26. November 2022 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 97570 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Top, beste Anwältin bei frag-einen-anwalt.de ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnell und auf den Punkt, super! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnell, ausführlich und kompetent geantwortet. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER